Der Wolf ist unsere Chance

Der Wolf ist unsere Chance

Wir leben im größten und menschengemachten Artensterben der Geschichte. Viele Arten sind schon ausgestorben, 40% aller noch lebenden Arten sind bestandsgefährdet, 40% der Vögel, 70% der Reptilien, 50% der Amphibien, die Biomasse der Insekten ist um 75% zurückgegangen. Auch sind 30% der Pflanzen im Bestand gefährdet, viele schon ausgestorben. Mit Hochgeschwindigkeit steuern wir wissend auf eine Katastrophe zu.

Die EU-Biodiversitätsstrategie (s.a. naturdigital.online/naturschutzgebiete ), bzw. die in der von der Jagdlobby zerschlagenen Erstfassung, mit mindestens 10% der Landfläche “besonders geschützt” auszuweisen, also ohne Forstwirtschaft, Bergbau, Fischerei und eben ohne Jagd, sind aus Sicht der Wissenschaft der richtige Weg. Laut einer Studie des Karlsruher Instituts KIT könnte eine Renaturierung der deutschen Flächen von nur 15% reichen, um 60% des Artensterbens zu verhindern. Das zeigt deutlich, dass wir so wie bisher nicht weitermachen sollten, dass wir die Chance für nachfolgende Generationen, für unsere Kinder und Kindeskinder nutzen sollten, und es zeigt, dass Renaturierung/Rewilding der richtige Weg wäre und selbstverständlich auch in der Kulturlandschaft funktioniert.

Können wir uns also die Jagd von heute, oft nur zur Bedürfnisbefriedigung, zum Spaß wie beim Fuchs, der Ente und dem Hasen, oder der Trophäe wie bei vielen anderen Wildtierarten, überhaupt noch leisten?

Viele natürliche Wildtierbestände unserer Landschaften wären sehr viel kleiner, wenn nicht gejagt werden würde, bzw. nicht auf dieser unserer menschlichen Art gejagt werden würde, die bewusst gesteuerte Hobbyjagd führt zu immer größerer Populationdynamik. Das System, immer mehr Jäger und immer mehr Wildtiere/Jagdstrecke, wird zwangsläufig irgendwann kollabieren, was den derzeitigen monetären Gewinnern offenbar völlig egal ist.

Besonders interessant ist, dass die Jagdstrecken in Wolfsgebieten kleiner werden und der Wolf dafür verurteilt wird. Warum? Sollte der gewissenhafte echte Naturschützer sich nicht darüber freuen, dass aus seiner Sicht weniger geschossen werden muss? 14% weniger Schalenwild sollen es in den Jagdstrecken der Wolfsgebiete sein (s. Anlage rbb24). Da wo der Wolf ist, versucht sich die Natur lediglich in den Kopfzahlen der Wildtiere auf ein natürliches Niveau zu nivellieren, sich gemäß der Umweltkapazität, also der Naturgesetze anzupassen, das heißt zurück auf die Stückzahlen natürlicher Grundlagen zu kommen.

Wölfe, also “Problemwölfe”, so heißt es oft in den Medien, werden entnommen, also getötet, die Jägerschaft unterstützt das Bild mit aller Kraft und allen Mitteln, um den Wirtschaftszweig Jagd zu erhalten.

Es gibt Spezialisten, die Wölfe beispielsweise zum Besendern lebend einfangen, dann der Natur mit Funkhalsband unbeschadet wieder übergeben. Die “saubere” Selektion wäre also auch bei sogenannten “Problemwölfen” durchaus möglich, zumal man dann exakt eben nur den angeblichen “Problem”wolf erwischt, bzw. zweifellos genetisch ausgemacht hat. So aber werden mit einem juristischen Persilschein oft gleich mehrere Wölfe erschossen, bis es dann den zur Tötung ausgeschriebenen Wolf irgendwann erwischt hat. So lassen sich gleich mehrere Wölfe juristisch haltbar erschießen, moralisch und ethisch aber sehr verwerflich.

Auch biologisch ist es oft unverantwortlich, da wichtige soziale Strukturen vernichtet werden, beispielsweise auch Erfahrungen älterer Wölfe rausgeschossen werden, wie das Umgehen von Ressourcen der Menschen (Weiden), nicht mehr weitervermittelt werden. Im Burgdorfer Holz bei Hannover, sind so einige Alttiere dem Rudel “entnommen” worden. Der Wolf mit der Kennung GW950, um den es tatsächlich aber ging, der zum Problemwolf deklariert wurde, auch weil er das Lieblingsponny Dolly auf bis heute weiterhin völlig ungesicherten Weiden gerissen hat, versucht dieser Tage allein mit 7 Welpen durchzukommen. Die Fehe wurde versehentlich in der juristisch abgesicherten Tötungsmaßnahme geschossen, wobei erstaunlich ist, dass Weibchen und Rüden für eine angebliche Fachautorität und Naturschützer, wie es ein Jäger darstellen will, dennoch zu verwechseln sind.

In unseren Ländern reicht es leider, Wölfe, die Risse verursacht haben, dafür völlig allein verantwortlich zu machen, Weidetiere getötet zu haben, obgleich ein Herdenschutz nicht oder nur mangelhaft gegeben war. Mit Unterstützung der Presse, insbesondere der #Homeofficejournalisten, ist der Schuldige meist schnell und ungeprüft gefunden und/oder vorverurteilt, die Medien können dann offensichtlich den heute wichtigen “Klicks” nicht widerstehen.

Die Wölfe aber töten um zu überleben, sie wurden von Mutter Natur dazu vorgesehen, sie haben die Aufgabe übertragen bekommen für eine genetische Fitness in den Beutetieren zu sorgen. Wildtierbestände vital zu halten. Da der Wolf den Gesundheitszustand seiner Beute prüft, indem er sie “anjagt”, selektiert er vermehrt die schwächsten Individuen seiner Beutetiere, also junge, alte oder kranke. Kurzfristig steigert sich so die Fitness der Beutetierpopulationen. Langfristitg wirkt sich das positiv auf die evolutionäre Entwicklung dieser Arten aus.

Die Jagd, zB. zur Fleischversorgung, ist tatsächlich biologisch möglich, ob man diese mag oder nicht, zumindest was die wissenschaftliche Betrachtung der “Entnahme” einiger Planzenfresser anbelangt. Also Reh, Wildschwein, Rotwild zB. könnten im deutlich kleineren Rahmen bejagt werden, ohne dass die Populationen nach oben schnellen. An dieser Stelle sei nochmals Professor Dr. Reichholf genannt, im Video “Jagd reguliert nicht”, ab Min. 25 etwa, fantastisch erklärt. Die Spaßjagd aber auf die vielen anderen jagdbaren Wildtierarten muss sofort gestoppt werden, eben auch der jagdliche Anteil, der für den zu hohen Anteil der Wildtiere verantwortlich ist.

Auch im Thema Renaturierung, dem wir uns unbedingt zur Reparatur unserer Natur widmen müssen, wird gejagt. Berufsjäger müssen hier und da die Natur etwas “anschubsen” bis sie dann von alleine funktioniert, siehe auch Beitrag “Zurück in die Zukunft”.

Der Mensch sieht sich heute als Spitzenprädator, tatsächlich ist er das aber nicht von Natur aus, sondern erst seit der Erfindung seiner Waffen, zuvor waren wir über Jahrmillionen ähnlich der Affen keine Prädatoren, meist vegetarisch unterwegs nur gelegentlich Fleischfresser, also sogenannte Allesfresser.

Tatsächlich kann also der Natur entnommen werden, ohne der Natur systemisch zu schaden. Wenn die Entnahme der anderen Prädatoren wie dem Wolf ähnelt, also in systemintegrierter Stückzahl und ganz wichtig in deren Selektionsart (nicht Trophäen das Maß sind), ist das für Mutter Natur kompensierbar. Erst das Schießen auf alle anderen Tierarten, wie zB. den Fuchs, den Fasan, den Hasen usw., das Schießen “aus Lust”, also auf nicht wissenschaftlicher Grundlage und lediglich sprichwörtlich für den Mülleimer, so wie dieser Tage die Bejagung der Füchse zu deren Paarungszeit, ist ein entscheidender schadender Eingriff in das System Natur.

Hobbyjäger möchten sich gerne als Tier-, Natur-, und Artenschützer verstanden wissen. Viele Hobbyjäger erzählen der Öffentlichkeit von ihrem Naturverständnis, in der die Selbstregulation in unserer geschaffenen “Kulturlandschaft” nicht mehr funktioniert und der “gute Jäger” die Rolle der ausgestorbenen Beutegreifer (Luchs, Wolf, Beutevögel usw.) übernehmen und Wildtiere regulieren muss, um die Kulturlandschaft, in dem Zusammenhang dann aber Natur genannt, zu schützen. Dabei hat noch nie in Jahrmillionen eine Tierart eine andere ausgerottet, im Gegensatz zu den Hobbyjägern!

Hobbyjäger verursachen viel mehr Schäden als Wildtiere, die sie bejagen. Bei einer genaueren Analyse hat ein Großteil der Jagd wenig mit Natur- und Tierschutz zu tun. Weshalb benötigen angeblich ein paar wenige Tierarten eine „Regulation“ und zwar hauptsächlich nur jene, welche für die Hobbyjäger interessant sind? Wie kann es sein, dass Jäger Wildtieren unnötiges Leid und Schmerzen zufügen dürfen, was außerhalb der Jagd laut dem gültigen Tierschutzgesetz (s. § 17 Tierschutzgesetz) mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird.
Füchse werden zB. grundlos getötet und die Kadaver oft im Wald zurückgelassen (s. Video Anlage), geschossen oder völlig widerwärtig per Fallenjagd erlegt. Warum wird hier das Tierschutzgesetz nicht offiziell verletzt?

Die Hälfte der einst jagbaren Tierarten sind so im letzten Jahrhundert mit höchst intensiver Bejagung bzw. deren waidmännischen Hege & Pflege ausgestorben oder stehen auf der Roten Liste (zB. Elch, Wisent, Luchs, Wildkatze, Fischotter, Auer-, Birk-, Reb-, Haselhuhn, Großtrappe, Adler, Falken). So gesehen hat die Jagd, die heutige Hobbyjagd, hat das System, doch vollständig versagt.

Von den Säugetierarten, die dem Jagdrecht unterliegen und auch bejagt werden, befinden sich drei schon wieder auf der ‘Vorwarnliste’, nämlich Wildkaninchen, Baummarder und Gämse. Der Iltis muss deutschlandweit erstmals als ‘gefährdet’ eingestuft werden. Der Feldhase (Lepus europaeus), dessen Situation sich in Deutschland nicht verbessert hat, wird weiterhin als ‘gefährdet’ eingestuft.

Die heutige Jagd zerstört das normale soziale Zusammenleben der Wildtiere, das ökologische Gleichgewicht, ihre natürlichen Verhaltensweisen, Familienstrukturen und Sozialverbände, Benutzung von Bauten und Verstecken, Wechsel von Tag zur Nachtaktivität (Nutzung Nachtsichtgeräte), verstärkte Abwanderung in nicht bejagte Siedlungsgebiete, unnatürliche Tierkonzentrationen in den Wäldern usw.  Auch verlängert sich die Fluchtdistanz zunehmend, eine Tierbeobachtung wird immer schwieriger.

Die Hobbyjagd, so wie diese heute betrieben wird, steht immer mehr in der Kritik. Sie ist ethisch, aber auch biologisch, ökologisch, sehr fragwürdig und nach Ansicht von namhaften Forschern auch ökologisch und ökonomisch kontraproduktiv. Dringend sollten wir unsere Chancen gemeinsam nutzen und die Natur nicht dieser Minderheit allein überlassen. Mit dem Wolf kommt die größte Chance, er ist der wahre Profi, der saubere Jäger!

Quellen

Kann Deutschland wilder werden
https://www.ardmediathek.de/video/ard-wissen/arten-retten-wie-wild-kann-deutschland-werden/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2FyZC13aXNzZW4vMjAyNC0wMS0xNV8yMi0yMC1NRVo

Anlage Genetik
https://www.fr.de/wissen/woelfe-in-deutschland-wie-die-tiere-wandern-90487646.html

Wolf als Konkurrenz
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2023/12/brandenburg-wolf-wild-jagd-jaeger-abschuesse-bestand-umweltministerium.html

Die Rolle des Wolfes im Ökosystem
https://www.beutegreifer.at/categories/okologische-funktion-des-wolfes

Veränderungen im Tierschutzgesetz
https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/neues-tierschutzgesetz

7 Kommentare zu „Der Wolf ist unsere Chance“

  1. Die Lösungen sind bekannt (Wissenschaft), jetzt ist die Politik gefragt! Also wir…
    Egal ob in der Schweiz, in Deutschland oder Europa. Wir dürfen nicht zulassen dass ein paar wenige, das wenige das an gesunder Natur und Biodiversität noch da ist, weiter zerstört wird.
    Teilt diese oder solche Beiträge, sie schaffen ein Bewusstsein und bereiten die Leute auf die nächste Entscheidung, bei der man mitbestimmen kann, vor.
    Alles andere wurde wunderbar ausführlich in Deinem Beitrag beschrieben.
    Danke Guido! 🤝🏼🐺🙋🏻‍♂️

  2. Bravo Guido 🩶💯🐺👌 Die Wahrheit ist und bleibt: Jeder menschliche Eingriff in die Natur begünstigt am Ende der Handlungskette eine Form “ökologischer Langeweile” – die Natur reguliert sich selbst und folgt damit ihrer eigenen wilden Souveränität (frei interpretiert nach Simone Böcker – Rewilding – tolles Buch !)

  3. Großartige Zusammenfassung Guido. Vielen Dank für deine umfangreiche Recherche 💪
    Ich verlinke deine Beiträge sehr häufig, um unsere Mitmenschen mit Fakten über die die sinnfreie Hobbyjagd aufzuklären. Weiter so 👍

    Naturverbundene Grüße aus dem Jagdverseuchten Mecklenburg
    Maik

  4. Lieber Guido, das ist wieder ein hervorragender Beitrag von dir und er wird uns weiter helfen, die Wildtiere von der Hobbyjagd zu befreien.
    Wenn ein Revierpächter in früheren Zeiten Schwarzwild in seinem Revier bestätigen konnte, fütterte er es , um es an das Revier zu binden und damit es sich vermehren kann, um es dann bejagen zu können. Dieses einst edle Hochwild ist heutzutage zur Bekämpfung mit allen möglichen Methoden frei gegeben und wird rund um die Uhr getötet, wo man es nur erwischen kann. Die anderen Hochwildarten, wie z.B. Rot- und Damwild wurden früher in ihrer Populationsentwicklung genau beobachtet und nur, die für die Hobby-Jäger “reifen” “Stücke”, wurden entnommen, also erschossen. So baute sich eine, auch durch Abschussverkäufe finanziell interessante, Trophäenjagd auf. Die Bestände waren dadurch zwar relativ gesund, aber in den Beständen natürlich viel zu hoch gezüchtet. Jetzt soll es den Beständen, incl. Rehwild, extrem ans Leben gehen, um den Wald zu rettet, was bedeutet, es wird geschossen, was die Läufe hergeben. Dann gibt es noch die anderen Wildtierarten, die man Niederwild nennt und die geschossen werden können, wie es den Revierpächtern gefällt, also ohne jegliche Begrenzung. Vogelfrei kann man diese Arten nennen, dazu gehören auch selten Arten, wie Rebhühner, Hasen Waldschnepfen, seltene Entenarten, usw, Völlig egal, entscheiden können einzelne Menschen hier über Leben und Tod der Kreaturen. Und ob dieses nicht schon schlimm genug wäre, können die Hobby-Jäger sogar noch eins drauf setzen und die Beutegreifer heutzutage sogar mit staatlicher Unterstützung bekämpfen. Unter dem Vorwand des angeblichen Wiesenvogelschutzes, also um Kiebitz und andere Limikolen angeblich retten zu wollen, können Hobby-Jäger nun auf Gelder der unteren Naturschutzbehörden, oder sog. Naturstiftungen wie die Bingo-Stiftung hoffen, die dann ihre Fallen mit finanzieren, die derzeit wie Pilze aus dem Boden kommen und damit die natürlich vorkommende Artenvielfalt enorm verfälschen. Füchse und andere Beutegreifer wurden schon immer mit dem Ziel einer höheren Strecke bei den beliebten Treibjagden mit Freunden bekämpft, was sich in der Jagd, die Hege vor der Ernte nennt und dann nach dem Abblasen der Niederwildstrecke, siehe Foto, von den Hobby-Jägern beim anschliessendem Schüsseltreiben gefeiert wird. Hobby-Jäger zerstören die Fauna, sie sind die wahren Schädlinge und das muss gestoppt werden und zwar jetzt und nicht in 10 Jahren, dann ist es für unsere Flora und Fauna zu spät.

  5. Das Maß aller Dinge ist bei manchen Menschen die unermessliche Gier. Auf Jagd bezogen: der ultimative Kick beim Abschuss eines Tieres, Glücksgefühle durch Adrenalin, Serotonin, Dopamin, das Erlangen einer Trophäe als Beweis für den Jagderfolg (Geweih, Elfenbein etc.), die Anerkennung anderer Gleichgesinnter, das Gemeinschaftsgefühl durch Ausübung des Hobbys zeitgleich mit anderen, Geld durch Verkauf von Fleisch. Und wohin führt das Ganze? Direkt in den Verderb.
    Um an alten Strukturen festhalten zu können, werden sämtliche neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse vehement ignoriert. Selbst dann, wenn einem unter die Nase gehalten wird, dass genau dieses Verhalten absolut nichts mit Naturschutz zu tun hat und sogar dazu beiträgt, die Biodiversität weiterhin zu zerstören. Um die alten, eigentlich veralteten, Strukturen beizubehalten, werden diese mithilfe der Medien durch bewusste Falschinformationen untermauert. So werden weiterhin natürliche Prädatoren abgeschossen, um selbst noch genug Wild vor der Flinte zu haben. Da wird sogar mit finanzieller Unterstützung durch Steuergelder die Technik aufgerüstet ( Drohnen). Sowohl die Jagdverbände als auch die Bauernverbände ignorieren vehement, dass uns nicht nur der Klimawandel und seine Folgen bedrohen, sondern auch die Zerstörung der Biodiversität. Immerhin geht es dabei um das Überleben der Menschheit. Die Natur wird auch ohne uns überleben.

    Da hattest du ja mal wieder ein tolles Naturerlebnis: Wolf und sogar mit Schnee 😍.

  6. Herrlich mal von jemandem zu lesen, der offensichtlich weiter sieht als es die Lobby haben will. Die Hobbjagd “züchtet” den jagdbaren Wildbestand, im Winter darf nichts verhungern, das fehlt ja in der nächsten Saison. Beutegreifer halten das Wild in Bewegung und “entnehmen” auch noch die gewünschten Ziele. Dadurch wird der Bestand gleich zweimal reguliert. Und was den oft zitieren Herdenschutz angeht, wer hat hierzulande schon mal frei laufende Weidetiere gesehen, die von ebenfalls freien Schutzhunden bewacht werden? In Frankreich wird vor denen gewarnt, nicht vor der Gefahr der dortigen Wölfe. Hier bleibt es wohl wie es war, nichts ändert sich und umdenken kommt schon gar nicht in Frage.

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