Achtung, neue Version!
Dies ist eine komplett überarbeitete und erweiterte Auflage.
Ab sofort hier erhältlich, siehe auch https://naturdigital.online/kulturlandschaft/ später ist der Vertrieb über den Großhandel geplant.
Erste Auslieferung erfolgen von hier ab ca. ab Mitte Juli 2026, vom Großhandel ab ca. September.
Eine Widmung? Nur hier möglich!
Bitte sende deine Bestellung per E-Mail an:
naturdigital.buch@email.de
Achtung nicht vergessen, deine Lieferadresse anzugeben.
Zahlung: 54,80 € (inkl. Versand & Verpackung) Zahlungsdaten folgen nach der Bestellung.
Hinweis zur Rechnung:
Der Verkauf von hier aus richtet sich in erster Linie an private Leserinnen und Leser. Für private Bestellungen wird grundsätzlich keine gesonderte umsatzsteuerliche Rechnung ausgestellt. Die Bestellbestätigung sowie der Zahlungsnachweis dienen als Beleg.
Sollten Sie als Unternehmen, Institution oder juristische Person bestellen und eine Rechnung benötigen, nehmen Sie bitte vorab Kontakt auf.
Hinweis zum Buch: Dieses Buch ist bewusst hochwertig produziert: Hardcover matt, Rundrücken, Fadenheftung, sorgfältige Papierwahl, Druck in Kleinstauflage. Qualität statt Masse. Der Verkaufspreis deckt im Wesentlichen Druck, Material und Versand.
Nicht eingerechnet sind: fünf Jahre Recherche, Beobachtungen in der Natur, Fotografie, Bildbearbeitung, Layout, Textarbeit und viele hundert Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Dieses Buch ist kein Geschäftsmodell, es ist ein Anliegen. Wer den Gedanken hinter „Kulturlandschaft“ über den Kauf hinaus unterstützen möchte, darf den Betrag freiwillig gern aufrunden. Diese zusätzliche Unterstützung ist reine Wertschätzung meiner Arbeit und ermöglicht weitere Recherche, Veröffentlichungen und Aufklärungsarbeit.
Rechtlicher Hinweis: Freiwillige Mehrbeträge sind keine steuerlich absetzbaren Spenden, sondern private Unterstützungen meiner publizistischen Tätigkeit.
Versand & Hinweise: Versand nur innerhalb der EU. Für die Schweiz zzgl. 29€ incl. Zollerklärung.
Lieferzeit / Verfügbarkeit: Ein kurzzeitiger Ausverkauf wird durch Nachbestellung ersetzt, dadurch können auch mal Lieferzeiten von bis zu 3 Wochen entstehen.
Feedback: Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr auch weiterhin unten im Kommentarfeld einen Kommentar zum Buch hinterlasst.
Vielen lieben Dank für Dein/Euer Verständnis und Dein/Euer Vertrauen!
Herzlichst
Guido Meyer
Zu allen Kapiteln des überarbeiteten Buches hier die Links und Anlagen
Einfach das Feld zum jeweiligen Kapitel anklicken bitte. Achtung: Anlagen der Erstversion können Käufer gern per Email auf Anfrage erhalten.
Anlagen und Ergänzungen zu Kapitel 1:
Wichtig:
Nebenstehende Nummer (Beispiel 01/01) in den Kapiteln auf den Seiten, verweisen auf die jeweilige entsprechende Anlage hier auf der Homepage.
01/01, Seite 6: Humpelnder Wolf https://naturdigital.online/wp-content/uploads/2024/11/YouCut_20240423_100657152.mp4?_=2
01/02, Seite 11: Extreme Fütterung, das mehrmals im Jahr. https://c.web.de/@334607234736593420/obDe2JmkfHD5h0fKoZDHVA
01/03, Seite 16: BNatSchG § 24 2) Nationalparke haben zum Ziel, in einem überwiegenden Teil ihres Gebiets den möglichst ungestörten Ablauf der Naturvorgänge in ihrer natürlichen Dynamik zu gewährleisten, aber es wird gejagt und umfangreich Forstwirtschaft betrieben. Ist das Naturschutz? Zur Überlegung folgendes Video: https://www.youtube.com/watch?v=dCfwcl8ma1k
01/04, Seite 16: Erste angedachte Fassung der EU-Biodiversitätsstrategie: https://www.dafv.de/images/dafv/Dokumente/Doc_NADEG_20-10-03_Draft_Technical_Note_Protected_Area_Targets.docx.pdf
In Ergänzung: https://naturdigital.online/linksammlung/ unter Punkt 1 noch mehr Unterlagen zum Thema und wer die Version vom Tisch gefegt hat.
In Ergänzung: https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/service/dateien/ma17_biodiversit%C3%A4tsstrategie-bericht.pdf
In Ergänzung: Die 10% „besonders geschützt“ sind still und blitzschnell draußen. Dass neue Ziel der 3 Mrd. Bäume Pflanzung eine Ablenkung? https://www.consilium.europa.eu/de/policies/biodiversity/
In Ergänzung: Die, die dafür gesorgt haben: https://www.forum-natur.de/media/pm_eu-biodiversitaetsstrategie_101220.pdf
In Ergänzung: Die, die sich am meisten darüber freuten: https://www.jagdverband.de/eu-jagdverbot-schutzgebieten-vom-tisch
Wichtige Zusatzanlagen:
So schlecht geht es dem Rothirsch wirklich von Markus Stifter: https://www.youtube.com/watch?v=4tM1bKu6sMY
Gäste wünschen sich PSR; „Prozessschutzraum“: www.nationalpark-schwarzwald.de/fileadmin/Mediendatenbank_Nationalpark/Pressemitteilungen_und_Blog/2025/PM_20251217_Studie_Prozessschutz.pdf?hl=de-DE
Naturschutzgebiete oder Greenwashing: www.wohllebens-waldakademie.de/blogs/wald-blog/naturschutzgebiete-in-deutschland-kritischer-blick?hl=de-DE
Anlagen und Ergänzungen zu Kapitel 2:
02/01, Seite 19: Broschüre zu Jagd in sozialen Medien: https://www.jagdverband.de/broschuere-zu-jagd-sozialen-medien?utm
02/02, Seite 21: Immer mehr Hobbyjäger erschießen immer mehr Wild, nur einige Beispiele:
Jagdstrecken Schalenwild 90er Jahre bis heute von Umweltanalysen.com. Prof. Dr. Josef H. Reichholf wird hier unterstrichen: https://www.umweltanalysen.com/rothirsch/jagdstatistik-populationsentwicklung/
02/03 und 02/04, Seite 25: Fasanenzucht zum schießen. https://www.wildtiermanagement.com/fileadmin/dateien/wildtiermanagement.de/Downloads/18_03_NWS_ML_Auswildern_von_autochthonen_Fasanen_nach_dem_Hoeckeler_Modell.pdf
In Ergänzung: Extra für die Jagd gezüchtet heißt es hier: https://www.lbv.de/ratgeber/naturwissen/artenportraits/detail/fasan/?utm
In Ergänzung: Tote Füchse jagdlich entsorgt, (viele solcher Videos wurden mir zugespielt): https://c.web.de/@334607234736593420/x-sQdGVf97PKhSDyCwPc6A

02/05, Seite 26: „Jagd Reguliert nicht“ – Vortrag von Prof. Dr. Josef H. Reichholf. Er wurde u. a. 2005 mit der Treviranus-Medaille (der höchsten Ehrung des deutschen Biologieverbandes) ausgezeichnet, erhielt 2006 den Werner-und-Inge-Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung, bekam 2007 den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa (Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung), wurde 2010 mit dem österreichischen Preis „Wissenschaftsbuch des Jahres“ für „Rabenschwarze Intelligenz“ prämiert und erhielt 2017 (gemeinsam mit Johann Brandstetter) das „Wissensbuch des Jahres“ für „Symbiosen. Das erstaunliche Miteinander in der Natur“.
Ab Minute 27:15 Kernaussagen. https://www.youtube.com/watch?v=xeknVbfzT_w
02/06, Seite 26: Immer mehr Hobbyjäger erschießen immer mehr Wild:
Wildschweinstrecke (erlegte Tiere pro Jahr) Vorschau bis 2030: https://www.umweltanalysen.com/wildschwein/wildschwein-jagdstrecke/?hl=de-DE
Rehwildstrecke (erlegte Tiere pro Jahr) Vorschau bis 2030: https://www.umweltanalysen.com/reh/jagdstatistik-populationsentwicklung/
Wichtige Zusatzanlagen:
Artenzahlen in Deutschland: https://www.bfn.de/daten-und-fakten/artenzahlen-der-tiere-pflanzen-und-pilze-deutschland-und-weltweit
Über die Lust zur Jagd: https://www.arte.tv/de/videos/127323-001-A/agree-to-disagree
Anlagen und Ergänzungen zu Kapitel 3:
03/01, Seite 35: Das Bundesjagdgesetz ist als Bundesgesetz 73 Jahre alt. Es wurde am 29. November 1952 ausgefertigt und gilt seit 1. April 1953. Sein eigentlicher Grundbau reicht aber auf das Reichsjagdgesetz vom 3. Juli 1934 zurück. Damit ist das deutsche Jagdsystem in seiner Grundlogik fast 92 Jahre alt: https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/BJNR007800952.html
03/02, Seite 35: https://www2.gov.bc.ca/gov/content/sports-culture/recreation/fishing-hunting/hunting/hunting-licences
03/03, Seite 35: https://jagdnatur.ch/jagdinfos/jagen-in-der-schweiz
03/04, Seite 36: Fütterungen. https://c.web.de/@334607234736593420/obDe2JmkfHD5h0fKoZDHVA
03/05, Seite 36: dichteabhängige und dichtenunabhängige Faktoren: https://www.studysmarter.de/schule/biologie/oekologie/populationsdynamik/
03/06, Seite 36: Und Kapazitätsgrenze: https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/umweltkapazitaet/8412
03/07, Seite 37: Populationsökologie (jede Art reguliert sich selbst): https://bio.libretexts.org/Courses/University_of_Vermont/UVM_Environmental_Science/02%3A_Biosphere/2.13%3A_Population_Ecology
03/08, Seite 37: Auszug: Die Ergebnisse zeigten, dass insgesamt mindestens 37 % der gesamten Nahrung aus zugefüttertem/gekirrtem Getreide (Mais) bestanden (Eisfeldt & Hahn 1998). Besonders alarmierend war dabei die Erkenntnis, dass sich die Sauen in den Wintermonaten zu 50 % (Dez/Jan) bis 90 % (März) von Futtermais ernährten! https://www.wildoekologie-heute.de/themen/schwarzwild/
03/09, Seite 37: Auch Prädatoren, sogar Spitzenprädatoren regulieren sich selbst: https://nsojournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/wlb3.01299
03/10, Seite 41: https://www.spektrum.de/news/rotwild-in-deutschland-genetische-vielfalt-sehr-gering/1999972
03/11, Seite 43: Selektion und Evolution: https://www.mpg.de/evolution
03/12, Seite 43: Mutation und Evolution: https://evolution.berkeley.edu/evolution-101/mechanisms-the-processes-of-evolution/mutations
03/13, Seite 45: Dickhornschafe, Kürzere Hörner durch menschliche Jagd: https://www.ualberta.ca/en/science/news/2016/january/the-measure-of-a-ram.html
03/14, Seite 45: Afrika, Elefanten mit kürzeren und fehlenden Stoßzähnen durch Jagd: https://www.science.org/doi/10.1126/science.abe7389
Wichtige Zusatzanlagen:
ZDF, Hannes Jaenicke, „Im Einsatz für den Wolf“: https://www.zdf.de/video/dokus/hannes-jaenicke-im-einsatz-102/hannes-jaenicke-im-einsatz-fuer-den-wolf-100
Stillstand der Wolfspopulationen: https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/stillstand-beim-wachstum-des-wolfsbestandes?hl=de-DE
Hohe Sterblichkeit = mehr Population: https://www.igb-berlin.de/news/weniger-ist-oft-mehr?hl=de-DE
Anlagen und Ergänzungen zu Kapitel 4:
04/01, Seite 54: Jäger, städtisch oder ländlich: https://www.jagdverband.de/sites/default/files/2021-12/2021-12_Infografik_Jungjaegerbefragung_2021_Schein.jpg
04/02, Seiten 58: jagdliche Prägung https://www.natuerlich-jagd.de/waid-und-werk/jaeger-erklaeren-kindern-die-natur/
Ergänzend: https://wildbeimwild.com/nein-zum-unterricht-durch-hobby-jaeger-in-schulen/
04/03, Seite 60: Jägersprache https://www.jagdschulatlas.de/jagdlexikon/
Ergänzend: Fuchstötung (Lebendfalle) per Kopfschuss nach Stunden des Todesstresses. Sein Kind mit Schnuller im Mund dabei: https://youtu.be/gE7TZIQil-E?si=lYa8dl3lxaADbaeZ
04/04, Seite 63: Beispiele eines Onlinekurses zum Jagdschein, Stand Sommer 2025: https://waidwissen.com/
Wichtige Zusatzanlagen:
Warum sich Jagd verändern muss: https://www.quarks.de/umwelt/tierwelt/warum-sich-die-jagd-in-deutschland-veraendern-muss/
Jagdverband, Hege & Pflege: https://www.jagdverband.de/rund-um-die-jagd/rechtslage/jagdrecht-deutschland
Anlagen und Ergänzungen zu Kapitel 5:
05/01, Seite 65: Ein fantastischer dringend empfohlener Film zum Thema Renaturierung und Selbstständigkeit der Natur: Wildes Land – Die Rückkehr der Natur Video
05/02: Seite 72, Unfassbare Berichterstattung: Video, ab Min 2:15: 12 Rudel, 350 Wölfe in der Gegend. https://c.web.de/@334607234736593420/nserZH67B_quUtPpVMxQaw
In Ergänzung zu den Darstellungen:
Artikel 5 GG und Pressekodex im Auszug
Der staatliche Bildungsauftrag, der sich unter anderem aus Artikel 7 GG und den Landesverfassungen ergibt, steht in engem Zusammenhang mit der freiheitlichen Meinungsbildung nach Artikel 5 GG. Bildung dient nicht nur der Vermittlung von Wissen, sondern auch der Befähigung zu selbstständigem Denken und eigener Urteilsbildung.
Daraus folgt, dass Bildung sachlich, ausgewogen und ergebnisoffen angelegt sein muss. Informationen dürfen nicht einseitig, verkürzt oder manipulativ vermittelt werden. Gerade kontroverse oder gesellschaftlich bedeutsame Themen müssen so dargestellt werden, dass Schülerinnen und Schüler eigene Standpunkte entwickeln können.
Der Staat darf nicht festlegen, welche Meinung richtig ist. Seine Aufgabe besteht darin, informierte Meinungsbildung zu ermöglichen, nicht darin, gewünschte Überzeugungen vorzugeben.
Artikel 5 GG schützt unter anderem die Meinungsfreiheit, die Informationsfreiheit und die Pressefreiheit. Eine allgemeine Informationspflicht staatlicher Stellen folgt daraus nicht in jedem Fall unmittelbar. Wenn staatliche Stellen jedoch informieren, insbesondere wenn sie selbst Daten erheben, Entscheidungen begründen oder Vorgänge von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung betreffen, müssen sie dies im Rahmen ihrer Zuständigkeit, sachlich, nachvollziehbar und möglichst vollständig leisten.
Staatliche Information bedeutet deshalb nicht Werbung, Meinungsvorgabe oder politische Lenkung. Sie verlangt Transparenz über Grundlagen staatlichen Handelns, nachvollziehbare Entscheidungen und den Zugang zu relevanten Informationen in verständlicher Form.
Private Medien nehmen in einer demokratischen Gesellschaft eine zentrale Mittlerfunktion ein. Sie informieren die Öffentlichkeit, ordnen gesellschaftliche Vorgänge ein und prägen die öffentliche Meinungsbildung wesentlich mit.
Private Medien sind nicht in gleicher Weise zur Neutralität verpflichtet wie staatliche Stellen. Die Pressefreiheit schützt auch Auswahl, Gewichtung, Kommentar und Kritik. Gleichzeitig ist Pressefreiheit immer mit Verantwortung verbunden.
Der Deutsche Presserat ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der Presse in Deutschland. Er achtet auf die Einhaltung des Pressekodex, der ethische Grundsätze für journalistische Arbeit formuliert.
Der Pressekodex gilt für Presseveröffentlichungen und journalistisch-redaktionelle Onlineangebote. Er ist kein Gesetz, aber ein anerkannter Maßstab für verantwortungsvolle Berichterstattung. Zu seinen zentralen Grundsätzen gehören journalistische Sorgfalt, Wahrhaftigkeit, Achtung der Menschenwürde, faire Recherche und die klare Trennung von Nachricht und Meinung.
Zur Richtigstellung: https://www.wolf.sachsen.de/download/Endbericht_Projekt_Wanderwolf_2012_2014.pdf?utm
Zur Richtigstellung. Nabu-Wolf-Anlage, wirklich alles zum Thema Wolf: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/15812.html?fbclid=IwY2xjawEpRQ1leHRuA2FlbQIxMQABHVuA5rHTe5pW731SAo6xjlsXVEXM27gXkalh5Qg534DRIcuUQcYgv91trA_aem_8Z6L5zsuhqCGGkBujT1Xsg
In Ergänzung: https://www.dlg.org/mediacenter/dlg-merkblaetter/dlg-merkblatt-455-herdenschutz-gegen-den-wolf?utm
In Ergänzung: https://www.herdenschutz.dvl.org/dvl-infosammlung
In Ergänzung: Wolfsabweisende Elektrozäune https://youtu.be/NqjvBL43t7s?si=zfHZxacjj1KnNkY_
In Ergänzung: Schlechteste Beispiele vor Ort, warum haben das die „Experten“ nie gesehen? Bilder von Zäunen bei Beinhorn, die noch heute so zu sehen sind. Häufig ziehen sich über viele Meter nur zwei dünne, stromlose Runddrähte. Diese Weide reicht tief ins Altwarmbüchener Moor, eine der Jagdareale des Burgdorfer Holz Rudels, des einzigen Rudels dort.

Auch das lässt sich immer wieder beobachten. Von Hunden, etwa Blindenführhunden, erwarten wir, dass sie sehbehinderte Menschen zuverlässig und sicher durch den Straßenverkehr begleiten. Gleichzeitig halten wir den noch lernfähigeren Wolf offenbar für zu dumm, um zu erkennen, dass er einfach unter einem 45 Zentimeter hohen Gatter hindurchschlüpfen kann. Leider ist genau das regelmäßig zu sehen.
Wichtige Zusatzanlagen:
Empfehlungen zum Schutz vor dem Wolf: https://bfn.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/1047/file/Skript530.pdf
Wolf schleicht um Kindergarten: https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/news-fuer-jaeger/kindergarten-wolf-schleicht-um-spielplatz-in-wriedel/?hl=de-DE
Wolf greift Kindergarten an, Evakuierung: https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/woelfe-in-deutschland/wolf-in-bayern-kindergarten-muss-nach-angriff-evakuiert-werden/?hl=de-DE
Junge Frau von Wölfen gejagt: https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/news-fuer-jaeger/visselhoevede-junge-frau-von-woelfen-gejagt/?hl=de-DE
Das Bundesjagdgesetz: https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/BJNR007800952.html
Anlagen und Ergänzungen zu Kapitel 6:
06/01, Seite 80, IUCN bekennt sich zur Jagd: https://cic-wildlife.de/2020/07/10/weltnaturschutzunion-bekennt-sich-zur-jagd/
Auch der WWF bekennt sich zur Jagd: https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/news-fuer-jaeger/jagd-ist-naturschutz-%C2%96-wwf-foerdert-schutzprojekte/
Auch der NABU: https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/jagd/naturschutz.html
06/02, Seite 80, Jagd ist Naturschutz: https://www.quarks.de/umwelt/tierwelt/warum-sich-die-jagd-in-deutschland-veraendern-muss/
In Ergänzung: https://www.wohllebens-waldakademie.de/blogs/wald-blog/naturschutzgebiete-in-deutschland-kritischer-blick?hl=de-DE
In Ergänzung: „Jagd im Visier“, Naturschutz oder sinnlose Tierquälerei? Leopold Kanzler & Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer: https://www.youtube.com/watch?v=DNy2jGIxx2Y
06/03, Seite 81, Erster Rückkehrer-Wisent in Deutschland erschossen: https://www.wwf.de/2022/september/wisente-abgeschossen-und-ausgesperrt
06/04, Seite 82, Jagdreisen: https://www.spiegel.de/panorama/grosswildjagd-jaeger-bringen-hunderte-trophaeen-aus-dem-ausland-mit-nach-deutschland-a-c63614ad-6d0a-4794-a0e2-a30cccd46cd2
06/05, Seite 83, zum Bild: https://www.umweltanalysen.com/wildschwein/wildschwein-jagdstrecke/
In Ergänzung: Jagd formt die Übertragung von Wildtierkrankheiten: https://www.nature.com/articles/s41559-021-01633-7
06/06, Seite 90: https://www.ifaw.org/de/aktuelles/angriffe-von-wolfen-auf-menschen-eine-aktualisierung-fur-2002-bis-2020
06/07, Seite 97: https://www.rote-liste-zentrum.de/detailseite/?species_id=53939&q=feldhase
Wichtige Zusatzanlagen:
Artenzahlen in Deutschland: https://www.bfn.de/daten-und-fakten/artenzahlen-der-tiere-pflanzen-und-pilze-deutschland-und-weltweit
Anlagen und Ergänzungen zu Kapitel 7:
07/01, Seite 102: Darum ist das Insektensterben ein echtes Problem: https://www.quarks.de/umwelt/tierwelt/darum-ist-das-insektensterben-ein-echtes-problem/
In Ergänzung: Seite 103-114: Nationalpark Bayerischer Wald: Wo Natur Natur sein darf: https://www.bund-naturschutz.de/ueber-uns/erfolge-und-niederlagen/nationalpark-bayerischer-wald
07/02, Seite 118: Naturflächenanteile verschiedener Geografie: https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:sc:EU:ce965818-6a3b-4c4c-bafa-8addffcec581
07/03, Seite 118: Jagdstrecken https://www.umweltanalysen.com/wildschwein/wildschwein-jagdstrecke/
In Ergänzung zu Seite 118 auch offiziell vom Jagdverband: https://www.jagdverband.de/zahlen-fakten/jagd-und-wildunfallstatistik/jagdstatistik-fuer-einzelne-wildarten
07/04, Seite 120: Populationsökologie in der Praxis: Management von Wildtierpopulationen: https://www.nature.com/scitable/knowledge/library/population-ecology-at-work-managing-game-populations-50937864/
In Ergänzung zu Seite 120, demografisch hoher Anteil von Jungtieren als Folge des hohen Jagddrucks: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19549145/
In Ergänzung zu Seite 120: Auch beim Reh mehr Population durch Zwilligsgeburten, schon Drillingsgeburten: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s13364-017-0348-7.pdf
Rehdrillinge in der Natur: https://c.web.de/@334607234736593420/OAHL49sDGItJwEl_kmW39A
07/05, Seite 123, Waldzustandserhebung, Waldzustandsbericht 2024: https://www.wald.de/waldwissen/waldschaeden/waldzustandsbericht-2024/
07/06, Seite 125: Kahlschlag in Europas Wäldern: https://www.deutschlandfunkkultur.de/holzpellets-geschaeft-europa-waelder-wald-100.html
In wichtiger Ergänzung: Europa auf dem Holzweg: https://taz.de/EU-Subventionen-fuer-Pellets/!5942860/
07/07, Seite 125: Hände in die Tasche, nichts machen: https://forsterklaert.de/prozessschutz?hl=de-DE
In Ergänzung: https://www.spektrum.de/news/europa-von-wegen-dicht-bewaldet/2198486?
07/08, Seite 127: Wie Pellet-Kraftwerke den Klimawandel anheizen: https://www.swr.de/swrkultur/wissen/wie-pellet-kraftwerke-den-klimawandel-anheizen-102.html
07/09, Seite 127: Von allein läuft der Waldumbau oft besser: https://www.bund-brandenburg.de/service/meldungen/detail/news/von-allein-laeuft-der-waldumbau-oft-besser/
Wichtige Zusatzanlagen:
Rückgang der Biomasse: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0185809&hl=de-DE
BFN Insektenrückgang: https://www.bfn.de/insektenrueckgang?hl=de-DE
Spektrum berichtet: https://www.spektrum.de/news/insektensterben-haeufige-insektenarten-verschwinden-uebermaessig/2213727?hl=de-DE
Anlagen und Ergänzungen zu Kapitel 8:
08/01, Seite 134: Verbände/Netzwerke: https://www.forum-natur.de/mitglieder/ordentliche-mitglieder
In Ergänzung auf europäischer Ebene: https://www.face.eu/members
08/02, Seite 134: Die EU-Kommission schrieb im September 2023, „die Rückkehr des Wolfes führe zunehmend zu Konflikten mit „farming and hunting communities“. Ursula von der Leyen wird dort mit der Aussage zitiert, die Konzentration von Wolfsrudeln sei in einigen Regionen zu einer echten Gefahr für Nutztiere und möglicherweise auch Menschen geworden. Das ist die offizielle Quelle für den politischen Argumentationswechsel auf EU-Ebene: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/api/files/document/print/en/ip_23_4330/IP_23_4330_EN.pdf
08/03, Seite 134: Ausgearbeiteter Erstvorschlag der Biodiversitätsstrategie, mindestens 10 % unserer deutschen Landfläche konsequent unter „besonderen“ Schutz zu stellen, als echte Prozessschutzräume: https://www.dafv.de/themen/gewaesser-und-naturschutz/aktionsbuendnis-forum-natur-fordert-umsetzung-der-eu-biodiversitaetsstrategie-mit-augenmass
In Ergänzung, das Original: https://www.dafv.de/images/dafv/Dokumente/Doc_NADEG_20-10-03_Draft_Technical_Note_Protected_Area_Targets.docx.pdf
In Ergänzung: Der ernst gemeinte Wille: https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/service/dateien/ma17_biodiversit%C3%A4tsstrategie-bericht.pdf
In Ergänzung: Und hier waren die 10% Prozessschutzraum raus, schnell, leise, unauffällig: https://www.consilium.europa.eu/de/policies/biodiversity/
In Ergänzung: Die dafür verantwortlichen https://www.forum-natur.de/media/pm_eu-biodiversitaetsstrategie_101220.pdf
In Ergänzung: Der Jagdverband gab‘ es sofort bekannt: https://www.jagdverband.de/eu-jagdverbot-schutzgebieten-vom-tisch
08/04, Seite 142: Fleischatlas: https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/massentierhaltung/massentierhaltung_fleischatlas_2021.pdf
In Ergänzung: Populationsdynamik und Biodiversität : https://rmg.zum.de/images/5/56/Q11_S_500_PopW1.pdf
08/05, Seite 143: Deutschland hinkt bei Naturschutzgebieten weit hinterher: https://www.spektrum.de/news/biodiversitaet-deutschland-hinkt-bei-naturschutzgebieten-hinterher/2158410
In Ergänzung: Deutschland in puncto Naturschutzgebiete fast EU-Schlusslicht: https://www.geo.de/natur/oekologie/deutschland-ist-fast-eu-schlusslicht–was-naturschutzgebiete-angeht-33639200.html#:~:text=Deutschland%20ist%20fast%20EU%2DSchlusslicht%2C%20was%20Naturschutzgebiete%20angeht%20%2D%20%5BGEO%5D
In Ergänzung: Die Natur kann sich selbst helfen: https://nationalgeographic.de/themen/umwelt/2024/11/rueckkehr-der-wildnis-wie-sich-europa-durch-renaturierung-veraendert/#:~:text=R%C3%BCckkehr%20der%20Wildnis:%20Wie%20sich%20Europa%20durch%20Renaturierung%20ver%C3%A4ndert%20%2D%20National%20Geographic
In Ergänzung zum Verständnis was Natur kann, was vom Menschen niemals ersetzt werden kann. Als Kurz-Video: https://youtu.be/tdc_sqi2-8M?si=aadhWiuFRHvsjsao
Wichtige Zusatzanlagen:
Klimaschutz: Lass Hirn regnen! Hannes Jaenicke über Klimaschutz, Artenschutz:
https://youtu.be/VzzQ4VH5mqo?si=Q0Ts_QyyxWkwnaqC
Dirk Steffens, Wölfe retten Wälder: https://plus.rtl.de/podcast/kettenreaktion-der-wissenschafts-podcast-von-dirk-und-sabine-steffens-x3bgkqo401qft/1-wie-der-wolf-den-wald-repariert-lb02q9hdq3t13
Dirk Steffens, Kettenreaktion, „Walkacke“: https://plus.rtl.de/podcast/kettenreaktion-der-wissenschafts-podcast-von-dirk-und-sabine-steffens-x3bgkqo401qft/3-walkacke-for-future-1vw4hman8pgpy
Eine besondere Empfehlung: Wildes Land – Die Rückkehr der Natur: https://www.youtube.com/watch?v=Q5tCkxhl7KY
Anlagen und Ergänzungen zum Kapitel 9:
09/01, Seite 153, BFN Anlage, Wege zu mehr Wildnis in Deutschland: https://www.bfn.de/sites/default/files/BfN/service/Dokumente/skripten/skript404.pdf
09/02, Seite 153, Gänseballern im Weltnaturerbe: https://taz.de/Neue-Regeln-fuer-die-Jagd/%215312840/
09/03, Seite 154, Umweltgutachten 2016, Kapitel 5: Mehr Raum für Wildnis in Deutschland: https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten/2016_2020/2016_Umweltgutachten_Kap_05.pdf?__blob=publicationFile&v=2
09/04, Seite 155, BfN, Wildnisgebiete und ihre Mindestgröße: https://bfn.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/383/file/Skript_422.pdf
09/05, Seite 155, Effektiver Landschaftswasserhaushalt Der Boden entscheidet mit: https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/479/publikationen/2026-03/KBU_Effektiver_Landschaftswasserhaushalt.pdf
09/06, Seite 157, Allein in Deutschland waren zwischen 1993 bis 2022 erfasste 18.000 Todesfälle und inflationsbereinigt knapp 127 Milliarden Dollar Schäden durch Wetterextreme: https://www.germanwatch.org/de/93036
09/07, Seite 158, Zerschneidung und Wiedervernetzung https://www.bfn.de/zerschneidung-und-wiedervernetzung:
09/08, Seite 159, Genetische Vielfalt und Degenerationen: https://www.spektrum.de/news/rotwild-in-deutschland-genetische-vielfalt-sehr-gering/1999972
09/09, Seite 160: Naturflächenanteile verschiedener Geografie: https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:sc:EU:ce965818-6a3b-4c4c-bafa-8addffcec581
09/10, Seite 162, Hitze in der Stadt: https://www.bmwsb.bund.de/DE/stadtentwicklung/klimagerechte-stadtentwicklung/hitzeschutz/hitzeschutz_node.html
09/11, Seite 164, Umsetzung der EU-Schutzgebietsziele: https://www.bfn.de/haeufig-gefragt-umsetzung-der-eu-schutzgebietsziele-2030-deutschland
In Ergänzung, was die Natur uns gibt: https://www.ufz.de/teebde/
09/12, Seite 170, Wildtierkadaver zum Prozessschutz: https://nationalpark-kellerwald-edersee.de/sites/nationalpark.hessen.de/files/2025-12/kadaverbroschuere_barrierefrei.pdf
In Ergänzung, Biodiversität durch Aas: https://www.nationalpark-wattenmeer.de/news/biodiversitaet-durch-aas/
In Ergänzung, Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn: https://www.ardmediathek.de/video/planet-schule/familie-wolf-gefaehrliche-nachbarn/wdr/Y3JpZDovL3BsYW5ldC1zY2h1bGUuZGUvQVJEXzEwNzM0X3ZpZGVv?utm_source
Anlagen und Ergänzungen zum Kapitel 10:
10/01, Seite 185, Die Rolle des Menschen ist in Europas Ökosystemen größer als die der Raubtiere: https://scienceinpoland.pl/en/news/news%2C100109%2Cdeer-hunters-human-role-greater-predators-europes-ecosystems.html
10/02, Seite 187, Quarks; Warum sich die Jagd in Deutschland verändern muss: https://www.quarks.de/umwelt/tierwelt/warum-sich-die-jagd-in-deutschland-veraendern-muss/
10/03, Seite 189, Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?: https://www.ardmediathek.de/video/planet-schule/familie-wolf-gefaehrliche-nachbarn/wdr/Y3JpZDovL3BsYW5ldC1zY2h1bGUuZGUvQVJEXzEwNzM0X3ZpZGVv
10/04, Seite 190, ZDF; Heftige Kritik an Plan zur Wolfsjagd: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/woelfe-in-deutschland-wolfsjagd-bundesregierung-erhaltungszustand-kritik-100.html
In Ergänzung, Schutz der biologischen Vielfalt: https://www.international-climate-initiative.com/ueber-die-iki/iki-foerderbereich-schutz-der-biologischen-vielfalt/
In Ergänzung: Plan zur Wolfsjagd: https://youtu.be/xeknVbfzT_w?si=yqYDU9XgKqso864h
In Ergänzung: Kacken fürs Klima: Wie Wale uns retten können: https://youtu.be/uKoOKG0gHtQ?si=pPCHb22G65J0Ps_J
In Ergänzung: Städte widerstandsfähig gegen Extremwetterereignisse machen: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/staedte-widerstandsfaehig-gegen?hl=de-DE
In Ergänzung: Günstiger Erhaltungszustand – politisches „Wünsch Dir was“ zum Wolf https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/guenstiger-erhaltungszustand-wolf/
In Ergänzung: Kein günstiger Erhaltungszustand der Wolfspopulation feststellbar: https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/kein-guenstiger-erhaltungszustand-wolfspopulation
In Ergänzung: Stillstand beim Wachstum des Wolfsbestandes: https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/stillstand-beim-wachstum-des-wolfsbestandes?hl=de-DE
Was im Wald erlaubt ist
Alle Naturschutzgebiete in Deutschland, alle Bundesländer; BfN-Anlage. Betretungsrechte bitte beachten: https://www.bfn.de/daten-und-fakten/naturschutzgebiete-deutschland
Alle FFH‑Gebiete in Deutschland, alle Bundesländer. Achtung Begehungsrechte beachten: https://www.ffh-gebiete.de/natura2000/
Recht am eigenen Bild: https://www.rechtambild.de/2010/08/tierfotos-ein-recht-am-bild-des-eigenen-tieres/#:~:text=Grunds%C3%A4tzlich%20bedarf%20es%20daher%20keiner,die%20Ausnahme%20best%C3%A4tigt%20die%20Regel
Panoramafreiheit, Fotografieren vom öffentlichen Weg: https://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit
Was im Wald erlaubt ist: https://www.geo.de/natur/wandern-der-natur-betreten-verboten-warum-der-wald-uns-allen-offen-steht-30178764.html
Schilder im Wald sind oft verboten: https://www.kanzlei-rehder.de/vor-wolf-gewarnt-durch-jagdpaechter-im-naturschutzgebiet-aufgestellte-hinweisschilder-sind-unzulaessig/
Naturschutz, Betretung, Bußgeld: https://www.bussgeldkatalog.org/umwelt-naturschutz/#nisa
Verzeichnis besonders oder streng geschützter Arten, Verzeichnis der in Niedersachsen besonders oder streng geschützten Arten: https://www.nlwkn.niedersachsen.de/download/26119/Teil_A_Wirbeltiere_Pflanzen_und_Pilze_-_Aktualisierte_Fassung_1._Januar_2015.pdf#page3
Für Rückfragen gern: naturdigital@email.de

Vor 12 Wochen habe ich dieses tolle Buch ausgepackt, nun habe ich es gelesen, allerdings mit Pausen ( Urlaub und 14 Tage Hitze im Juni) aber auch mit bewusst eingelegten Denkpausen, in denen ich mich zurück lehnen und über 5 vergangene Jahrzehnte nachdachte. Es ist ein großartiges Buch über den irrsinigen Versuch von Teilen unserer Gesellschaft, unsere ach so gelobte Kulturlandschaft vor den Gefahren der Wildnis zu retten. Der verzweifelte Versuch einer Minderheit die Kontrolle über dieses erschaffene Werk zu behalten und nicht an andere Lebewesen abzutreten oder gar Gedanken an eine Koexistenz zu verschwenden. Angesichts genügend bewiesener wissenschaftlicher Fakten muss ich mich fragen: in den 70er Jahren gab es z.b. Dokus eines Horst Stern, eines Hoimar von Ditfurth, Club of Rome mit den Grenzen des Wachstums, Ein Planet wird geplündert von Hr. Gruhl (CDU) u.v.m. ….können wir nicht langfristig denken, oder wollen wir nicht. Beides trifft wohl zu. Umgekehrt ist es das Gleiche: berichtet man Jüngeren von der entsetzlichen Flurbereinigung oder der Vielfalt an Insekten auf der Windschutzscheibe des Autos, dann ist das unvorstellbar, man reagiert ungläubig und irritiert ( das ist ja igitt, bin aber froh dass das Auto heute sauber bleibt) . Der jetzige Zustand ist das Ist, und das wenige Grün doch wunderbar. Die Politik denkt eh nur Monate voraus, denn dann kommt ja wieder eine Wahl und die Lobbyisten machen Druck. Und so drehte sich die Spirale zugunsten des Kunstlandschaft, pardon, Kulturlandschaft immer schneller…..und positive Entwicklungen werden nun sogar in Frage gestellt, zurück geschraubt und die Bevölkerung manipuliert und betrogen und soll auch nichts erfahren was da getrieben wird ( IFG !!!!! UIG und Verbandsklagerecht werden auch noch zurück gefahren, man wird es versuchen) Dein Buch spricht Klartext und ich kann es nur empfehlen. Es gehört in Bibliotheken und an Schulen und Unis. Ich weiss dass die Kultusministerien die Schulbücher und Lehrpläne vorschreibt, aber ich weiss auch dass es engagierte Lehrer und Schulleiter gibt, die über die Vorgaben hinaus gehen. Ich werde, und habe bereits begonnen, Schulen, die ich bzw meine Tochter besucht haben anzuschreiben und Dein Buch als zusätzliche Literatur für den Unterricht in verschiedenen Fächern zu empfehlen. Die Stadtblbliothek Köln und UniKöln habe ich auch im Sinn, Dein Buch gehört auch dort in die Literaturlisten von Vorlesungen und Seminaren. So Guido Meyer , genug der Worte, 1000 Dank für diese 190 Seiten und für die vielen Gedanken auf Spaziergängen in Wald, Natur und Kulturlandschaft während der letzten Wochen. Nun kommt Dein neues Werk….und ich werde es sicher auch bestellen. Liebe Grüße
Lieber Guido,
auch wenn ich noch nicht alles gelesen habe, möchte ich hier bereits einen ersten Kommentar hinterlassen.
In jeder Deiner geschriebenen Zeilen finden sich Deine Leidenschaft für die Natur, aber vor allem auch intensive Recherche und Wahrhaftigkeit wieder.
Ich sauge sie regelrecht auf, deswegen dauert das Lesen auch so lange. Du lieferst genau die Argumente und Formulierungen, nach denen ich immer gesucht habe in meinen endlosen Diskussionen im Bekanntenkreis gegen die Jagd. Dein Buch liefert sowohl sachliche und fachliche Argumente gegen die Jagd, als auch das Hintergrundwissen dazu, warum die vermeintliche Notwendigkeit der Jagd soviel Einzug in die Köpfe der Menschen gewonnen hat. Wie sich dieses Denken über Generationen hinwegsetzt ohne Ansatz und Bereitschaft, dieses zu ändern,da es ja bewiesenermaßen keinerlei Verbesserung im Arten- und Naturschutz bringt.
Dein Buch sollte Pflichtlektüre in jeder Schule werden, damit die jungen Generationen schon lernen, dass Jagd nicht die Lösung sein kann. Dass es einen anderen Lösungsweg geben muss, wie wir in einer Kulturlandschaft Arten- und Naturschutz betreiben können. Die Zusammenhänge im Ökosystem müssen wieder Einzug in die Köpfe halten.
Ich bin schon sehr gespannt, wie es in Deinem Buch weiter geht…
Ganz liebe Grüße
Claudia
Danke Guido für dieses Werk!
Ich gehe mit offenen Augen durch die Natur und sehe viele von deinen beschriebenen Situationen, dass macht mich sehr oft ohnmächtig…
Dein Buch beantwortet mir einige offene Fragen, Fragen die ich mir häufig stelle wenn ich draußen bin.
Warum sägen wir Menschen den Ast ab, auf dem wir sitzen?
-Ich habe keine Antwort dafür-
Dein Buch hat keinen Text zum schnellen lesen, zu tief gehen die Inhalte und Eindrücke.
Hoffentlich bekommt die Spezies Homo sapiens (lateinisch für „weiser, verständiger Mensch“)
noch den richtigen Dreh…
Es müsste zur Pflichtlektüre für, ja eigentlich für alle Menschen einschließlich Jäger, werden!
Du hast eine besondere Gabe nicht „nur“ inhaltlich authentisch, sondern auch ausdrucksstark zu schreiben.
Nochmal DANKE für deinen Einsatz für die Natur und ich freue mich, dass ich dich schon persönlich getroffen habe.
Liebe Grüße aus dem Münsterland
Quelle: https://www.xpeditionlicht.eu/buchempfehlung
Als Naturfotograf, dem der respektvolle Umgang mit der Natur ein großes Anliegen ist, recherchiere ich in Vorbereitung meiner Fotoprojekte nicht nur regelmäßig und intensiv über Wildtiere, ihre Verhaltensweisen und Lebensräume, sondern versuche auch, Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Dieses im Laufe der Jahre angesammelte Wissen ergibt zwar so etwas wie ein Gesamtbild, lässt jedoch zwangsläufig auch eine Reihe von Gedanken ungeordnet.
In seinem Buch „Kulturlandschaft – die Logik hinter dem Artenverlust“ bringt Guido Meyer diese Gedanken in eine Struktur und stellt sie in einen Gesamtzusammenhang – akribisch recherchiert bis ins letzte Detail und dennoch verständlich erklärt; umfassende Quellenangaben als Online-Faktencheck gleich mitgeliefert. So entstehen die umfassende Darstellung und die Analyse einer aktuellen Situation und ihrer Entwicklungsgeschichte. Einer Situation in Gestalt einer systemischen Misere, in der wir uns schlussendlich alle befinden, nicht nur die Naturinteressierten unter uns.
Guido Meyer legt den Finger in die Wunde, ohne zu polemisieren und anzuprangern. Er legt die Rolle der (Hobby-) Jagd ebenso schonungslos offen wie die von Doppelmoral getragene Debatte um den Wolf, bei der von Vorurteilen und Eigeninteressen geprägte Emotionen längst an die Stelle wissenschaftlich fundierter Argumente getreten sind.
Und doch gelingt es ihm, und das ist aus meiner Sicht herausragend, mit dieser schonungslosen Analyse keine Zukunftsängste zu schüren, sondern Alternativen aufzuzeigen. Nicht in Form romantischer Träumereien, sondern realitätsnah und konstruktiv. Alternativen, deren Umsetzung nicht nur plausibel erscheint, sondern auch dringend notwendig ist.
Michael J. Kochniss
Kulturlandschaft – Die Logik hinter dem Artenverlust ist ein 2026 erschienenes Sachbuch von Guido Meyer. Auf rund 192 Seiten setzt sich der Autor mit dem Verlust der Biodiversität auseinander und stellt die Frage, warum Arten in unserer heutigen Landschaft immer weiter zurückgedrängt werden. Dabei geht es nicht nur um einzelne Tiere oder Pflanzen, sondern um grundsätzliche Probleme im Umgang des Menschen mit Natur. Das Buch versteht sich als Plädoyer für ein Umdenken: Weg von ständiger Kontrolle und Eingriffen, hin zu mehr Vertrauen in natürliche Prozesse.
Inhaltlich kritisiert Meyer vor allem die verbreitete Vorstellung, Natur lasse sich durch Jagd, Forstwirtschaft, politische Steuerung und sogenanntes „Management“ dauerhaft ordnen und verbessern. Er argumentiert, dass genau diese Eingriffe oft mitverantwortlich für den Artenverlust sind. Besonders wichtig ist ihm die Idee der Selbstregulation von Ökosystemen. Statt Landschaften immer stärker zu nutzen und zu kontrollieren, fordert er größere Schutzräume, mehr Vernetzung zwischen Lebensräumen und eine konsequentere Orientierung an natürlichen Abläufen. Dadurch wird das Buch nicht nur zu einer Analyse ökologischer Probleme, sondern auch zu einem Appell an Gesellschaft und Politik.
Die Sprache des Buches ist verständlich, klar und engagiert. Obwohl es um komplexe ökologische Zusammenhänge geht, gelingt es Meyer, seine Gedanken nachvollziehbar darzustellen. Er verbindet wissenschaftliche Beobachtungen mit persönlichen Erfahrungen und schafft dadurch einen Text, der sowohl informativ als auch eindringlich wirkt. An manchen Stellen ist deutlich zu spüren, dass der Autor ein starkes Anliegen verfolgt. Gerade das macht die Lektüre interessant, weil das Buch nicht neutral-distanziert bleibt, sondern den Leser zum Nachdenken und Stellungnehmen auffordert.
Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, weil es ein wichtiges und aktuelles Thema aufgreift. Besonders überzeugend finde ich, dass Guido Meyer nicht nur Probleme beschreibt, sondern auch Lösungsansätze nennt. Seine Kritik an menschlichen Eingriffen in die Natur wirkt nachvollziehbar und regt dazu an, die eigene Sicht auf Landschaft, Naturschutz und Verantwortung zu überdenken. Gleichzeitig ist das Buch stellenweise sehr meinungsstark, wodurch manche Aussagen etwas einseitig wirken können. Trotzdem liegt genau darin auch eine Stärke: Das Buch bezieht klar Stellung und bleibt dadurch im Gedächtnis.
Abschließend ist Kulturlandschaft – Die Logik hinter dem Artenverlust ein lesenswertes Sachbuch für alle, die sich für Natur, Umwelt und die Zukunft unserer Landschaft interessieren. Es vermittelt Wissen, kritisiert bestehende Strukturen und fordert dazu auf, Natur nicht nur als nutzbare Fläche, sondern als empfindliches und komplexes System zu begreifen. Wer sich mit ökologischen Fragen auseinandersetzen möchte und auch eine klare, persönliche Haltung des Autors schätzt, findet in diesem Buch eine anregende und diskussionswürdige Lektüre
Lieber Guido,
herzlichen Glückwunsch zu Deinem Buch! Ich finde es grossartig!
In der Schweiz haben wir das selbe Problem, nur sind wir in der Schweiz mit der aktuellen Abschusspolitik bereits einen Schritt weiter und bei uns sind nicht die Jäger die schlimmsten Wolfshetzer und Naturignoranten, sondern die Landwirtschaftslobby und die SVP-Politiker. Seit am 1.12.2023 das neue Jagdgesetz mit der Einführung von präventiven Abschüssen ganzer Rudel, in Kraft gesetzt wurde, wurden bereits über 230 Wölfe ungerechtfertigt geschossen.
Wissenschaftliche Studien und Fakten werden ignoriert, die eigenen Gesetze und internationale Übereinkommen missachtet und mit der Verbreitung von falschen Informationen wird begründet, dass noch weitere Schritte nötig sind. Genau wie in Deinem Buch beschrieben. So wurden in den letzten Monaten weitere Forderungen im Parlament angenommen, welche den Schutz des Wolfes nochmals massiv lockern (ganzjähriger Abschuss, Abschuss in Jagdbanngebieten und die Einführung einer Obergrenze des Wolfsbestandes). Dies Forderungen haben eine weitere Revision des Jagdgesetzes zur Folge.
Dein Buch sollte eine Pflichtlektüre für all diese Naturignoranten sein. Ob sie anders entscheiden würden, wenn sie die komplexen Zusammenhänge verstehen würden, glaube ich jedoch nicht… Es geht leider einzig um Macht, Geld und Wählerstimmen. Dass sie dabei unsere eigene Lebensgrundlage vernichten wird einfach ignoriert.
Herzliche Grüsse
Christina, Verein CHWOLF
Lieber Guido,
deine Beiträge sind immer wieder eine Wohltat für Menschen, die das Artensterben nicht einfach wortlos hinnehmen wollen- immer begleitet mit wunderschöner Naturaufnahmen, wie wertvoll es ist, die Artenvielfalt zu erhalten-
Dein neues Buch
sollte echt im Schulunterricht mit einfließen. Es gibt ja Lösungen gegen den Artenverlust, die müssen nur bekannt werden. Deswegen ist es auch so unglaublich wichtig, so ein tolles Buch zu supporten ! Viele Natur- und Artenschützer sind begeistert von deinem neuen Buch- das zeigt auch die tolle Bewertung auf deiner Homepage.
Lieber Guido ,nochmals vielen Dank für Dein großartiges Buch. Mit dem Lesen ,oder besser gesagt Verarbeiten, der von Dir wie gewohnt akribisch recherchierten Fakten hab ich mir viel Zeit genommen. Bei noch keinem Buch hab ich soviel nachgedacht ,mich soviel erinnert, alte Bilder ins Gedächtnis gerufen ,soviel verglichen.
Viele eigene Eindrücke finde ich bestätigt und nicht nur das ,ich finde auch die Erklärung dafür. Und dafür bin ich Dir dankbar . Du zeigst nicht nur die Fehler auf ,die zu unserer heutigen Kulturlandschaft geführt haben ,sondern nennst auch die Hintergründe dafür. Das ist so wichtig und hilft ,ein Verstehen zu entwickeln. Und es ist ehrlich. Denn nur Meckern hilft nicht ,man muß es besser machen. Und genau dafür ist Dein Buch ein Meilenstein !
Ach eins noch : zuerst fand ich es anstrengend ,daß die Anlagen auf Deine Homepage zu finden sind . Mittlerweile finde ich das sehr klug und modern gelöst. Dadurch kannst Du das Buch immer aktuell und auf dem neuesten Stand halten ,was unheimlich wichtig ist.
“ Bücher enden ,Gedanken nicht “ – in diesem Sinne ganz liebe Grüße von Undine.
Lieber Guido… dein Buch fesselte mich bereits ab der ersten Seite.Als jemand der sich gerne in der Natur aufhält, mit offenen Augen durch die Welt geht, fand ich mich an vielen Stellen des Buches wieder. Aufgewachsen im ländlichen Raum, auf dem Bauernhof der besten Freundin, konnte ich besonders das Kapitel über die Jagd und der vorgeschobenen Traditionen gut nachvollziehen.Ich weiß heute gar nicht mehr, wann sich bei mir die Einstellung zu Jagd veränderte. Irgendwann begann ich bei unseren Wanderungen deutlicher hinzusehen, die Unmengen an Hochsitzen wahrzunehmen und mir die WARUM Frage zu stellen. Dein Buch erklärt es auch den Laien. Es klärt auf und schafft Fakten. Für mich ist es ein Augenöffner… Man sagt, steter Tropfen höhlt den Stein. Ich hoffe, irgendwann wird aus vielen Tropfen eine Flut und die Menschen werden endlich hellhörig und beginnen politische Entscheidungen zu hinterfragen. Eins ist klar, so kann es nicht weitergehen. Dein Buch ist ein Anfang und die Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt… Herzliche Grüße, Petra.
Lieber Guido, das ist ein wirklich gutes Buch! Achtung, das kann ausgelöst werden, wenn man es liest: Be Angry! Die Kraft der Wut kreativ nutzen (Titel eines Buches vom Dalai Lama) Es ist (höchste) Zeit, dass wir aufstehen und handeln – so wie du das tust mit deinem Buch. Danke dafür!
Lieber Guido!
Mit großer Freude im Herzen lese ich in deinem Buch!
Es ist wirklich unglaublich spannend geschrieben und enthält dein umfangreiches Wissen! Zusammen mit den wunderschönen Fotos, die du an passenden Stellen zeigst, ist es ein geniales Werk!
Ich danke dir von Herzen für deine umfassende Recherche und das einmalige Buch!
Liebe Grüße Barbara
Bereits am Karsamstag kam das wurderbare Buch Kulturlandschaft von Guido Meyer bei mir an und mein Herz hüpfte vor Freude. Vielen Dank für die liebe Widmung in meinem Buch Guido, auch darüber hab ich mich sehr gefreut. Nun bin ich ja eine „Schnell-Leserin“, kann mir aber trotzdem alles sehr gut merken und auch behalten. (Das habe ich unter vielem anderen in meiner 2-jährigen NLP-Ausbildung gelernt, die für meinen Beruf sehr wichtig war). So wollte ich mich auch gleich über dieses Buch stürzen, pfiff mich dann aber ganz schnell selbst zurück. Nun bin ich erst bei Seite 30 angekommen, nicht weil ich lesefaul oder unlustig bin. Dieses großartige Buch lese ich ganz bewusst aufmerksam, manche Stellen auch mehrmals, denn ich möchte es vollständig verinnerlichen. Was ich aber jetzt schon sagen kann, mit diesem wunderbaren Buch ist dir ein echtes Meisterwerk gelungen Guido. Was mich auch sehr fasziniert, ist dein unglaubliches Wissen das in diesem Buch steckt, was du sehr gut verständlich vermittelst. Dazu, fein dosiert, deine fantastischen Fotos an den passenden Stellen. Was ich mich während des Lesens oftmals frage, was ich noch Gutes für unsere wunderbare Natur und die darin lebenden Tiere bewirken kann. Sobald ich das Buch zu Ende gelesen habe, was noch eine gute Weile dauern wird, verfasse ich dann auch gerne einen Kommentar auf deiner Homepage Guido. Jedenfalls werde ich dieses wertvolle Buch hüten wie einen Schatz und ich kann allen Freunden hier nur empfehlen, dieses einzigartige Buch zu lesen. Zu kaufen gibt es das Buch hier: https://naturdigital.online/buch/ es ist mehr als jeden einzelnen Cent wert.
Liebe Andrea,
deine Worte haben mich tief berührt, nicht weil sie loben, sondern weil sie zeigen, wie du liest. Genau so war dieses Buch gedacht! Nicht zum schnellen Konsum, sondern zum Innehalten, zum Hinterfragen, zum langsamen Verstehen.
Dass du dir diese Zeit nimmst, dass du bereit bist, Gedanken wirken zu lassen und sie nicht einfach „durchzulesen“, bedeutet mir unglaublich viel. Denn genau darin liegt für mich der eigentliche Wert: Wenn aus einem Buch kein Abschluss entsteht, sondern ein Anfang, ein Weiterdenken, ein anderes Hinsehen.
Besonders freut mich, dass dich das Lesen auch zu der Frage führt, was jeder Einzelne noch tun kann. Genau dort beginnt Veränderung. Nicht in großen Parolen, sondern in diesen leisen, ehrlichen Momenten der Selbstreflexion.
Danke dir von Herzen für deine Wertschätzung, deine Aufmerksamkeit und deine Haltung. Menschen wie du sind der Grund, warum sich all die Arbeit gelohnt hat.
Herzlich
Guido
Vielen Dank lieber Guido
Lieber Guido,
ich habe begonnen, dein Buch „Kulturlandschaft“ zu lesen, und möchte dir schon nach den ersten Kapiteln ein wirklich ausdrückliches Lob aussprechen.
Selten habe ich eine Analyse gelesen, die die Zustände in unserer „Kulturlandschaft“ so klar, so unaufgeregt und gleichzeitig so schonungslos ehrlich beschreibt. Gerade deine Ausführungen zur Rolle der Jagd treffen aus meiner Sicht einen wunden Punkt, der seit Jahren konsequent umgangen wird – sowohl öffentlich als auch innerhalb der Jägerschaft selbst.
Ich komme selbst „aus der Praxis“, sowohl mit jagdlichem Hintergrund als auch als Weidetierhalter, und erkenne vieles von dem, was du beschreibst, unmittelbar wieder. Die ständig wiederholte Erzählung von der Jagd als „angewandtem Naturschutz“ steht in einem deutlichen Widerspruch zu dem, was tatsächlich passiert. Erlebnis, Strecke, Selbstdarstellung und auch ein gewisser sozialer Druck sind oft die eigentlichen Triebfedern – nicht ein tiefes Verständnis von Ökologie oder der ernsthafte Wille, Lebensräume langfristig zu verbessern.
Was mich darüber hinaus zunehmend stört, ist die Entwicklung innerhalb der Jägerschaft selbst. Die Zahl der Jäger ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, und gleichzeitig hat sich auch das Selbstverständnis verändert – und zwar aus meiner Sicht nicht zum Besseren. Auch früher war nicht alles richtig, auch vor 20 oder 30 Jahren ist viel falsch gelaufen. Aber die aktuelle Entwicklung spitzt das Ganze weiter zu.
Das Bild des naturverbundenen Jägers, der sich als Teil eines größeren Zusammenhangs versteht, weicht immer mehr einem Auftreten, das stark von Erlebnisorientierung, Aktionismus und Selbstdarstellung geprägt ist. Da entstehen für mich Bilder vom Drückjagd-Tourismus, von intensiver Nachtjagd und gleichzeitig von einem Anspruch, man betreibe ernsthaftes Prädatorenmanagement und Wildschadensabwehr auf fachlich hohem Niveau.
Gerade dieser Widerspruch ist schwer auszuhalten. Denn gleichzeitig wird nach außen das Bild des „staatlich geprüften“, besonders qualifizierten Naturschützers gezeichnet. Ich halte das in dieser Form für nicht gerechtfertigt. Und genau hier hat mich dein Buch besonders bestätigt: Meine eigene, schon länger gewachsene Einschätzung zur jagdlichen Ausbildung wird durch deine Ausführungen klar untermauert. Die Ausbildung ist aus meiner Sicht weder besonders anspruchsvoll noch fachlich so fundiert, wie es oft dargestellt wird. Die ökologischen Grundlagen bleiben oberflächlich – vieles bewegt sich auf einem Niveau, das kaum über grundlegende schulische Inhalte hinausgeht. Von einem „grünen Abitur“ kann aus meiner Sicht wirklich keine Rede sein. Dass du das so klar benennst, trifft den Kern aus meiner Sicht zu hundert Prozent.
Und trotzdem wird aus dieser vergleichsweise schmalen Grundlage heraus ein Anspruch formuliert, komplexe ökologische Systeme steuern zu können. Genau diese Selbstüberschätzung halte ich für eines der zentralen Probleme.
Hinzu kommt, dass diese Entwicklung nicht nur im Kleinen stattfindet, sondern zunehmend auch durch Verbände befördert und über Medien und Internet sehr wirksam verbreitet wird. Bilder, Narrative und Meinungen verstärken sich gegenseitig und prägen ein Selbstbild, das sich immer weiter von einer zurückhaltenden, naturbezogenen Haltung entfernt.
Vor diesem Hintergrund empfinde ich deine Analyse als besonders wertvoll. Du beschreibst nicht nur Symptome, sondern legst die dahinterliegenden Denkweisen offen – und genau das ist notwendig, wenn man wirklich etwas verstehen und verändern will.
Auch in der aktuellen Debatte um den Wolf zeigt sich diese Problematik sehr deutlich. Die Rückkehr des Wolfes ist aus ökologischer Sicht kein Störfall, sondern ein normaler Bestandteil eines funktionierenden Systems. Trotzdem wird nach Abschuss gerufen, während gleichzeitig vorhandene Möglichkeiten zum Herdenschutz oft nicht konsequent umgesetzt werden. Wenn der Druck tatsächlich so groß wäre, müsste genau dort viel früher und viel mehr passieren.
Ich danke dir ausdrücklich für die Klarheit und den Mut, diese Dinge so deutlich anzusprechen. Stimmen wie deine sind in der aktuellen Diskussion viel zu leise. Sie müssten deutlich lauter werden, sie müssen gehört werden.
Wie das konkret gelingen kann, weiß ich ehrlich gesagt selbst nicht. Aber ich bin überzeugt: Wir müssen lauter werden, damit solche Argumente überhaupt den Raum bekommen, den sie verdienen.
Mit großem Respekt und Dank für deine Arbeit
Tobias H.
Lieber Tobias,
vielen Dank für Deine Worte und vor allem für die Tiefe, mit der Du Dich bereits nach den ersten Seiten auf das Buch einlässt. Gerade Rückmeldungen aus der Praxis haben für mich ein besonderes Gewicht, weil sie nicht aus der Theorie entstehen, sondern aus echtem Erleben.
Was Du ansprichst, ist aus meiner Sicht ein zentraler Punkt: Es geht längst nicht nur um einzelne Maßnahmen oder Symptome, sondern um die Denkweisen dahinter. Und genau dort entscheidet sich, ob sich etwas verändert, oder ob alles im Kreis läuft.
Ein Gedanke, der mir dabei immer wieder kommt: Es ist eigentlich ein Armutszeugnis für eine Gesellschaft, wenn es heute schon bemerkenswert ist, keine Angst haben zu müssen, oder wenn Menschen dafür beklatscht werden, dass sie sie nicht haben. Das sollte selbstverständlich sein. Ist es aber offenbar nicht mehr.
Umso wichtiger ist es, dass Stimmen wie Deine sichtbar werden. Denn genau diese Verbindung aus Erfahrung, Reflexion und Bereitschaft zur offenen Auseinandersetzung ist das, was echte Diskussion überhaupt erst möglich macht.
Danke Dir dafür und für Deine Unterstützung.
Herzlichst
Guido
Dieses Buch ist ein umfassendes Werk über die Konsequenzen langjähriger Eingriffe des Menschen in die Natur.
Schonungslos, aber völlig sachlich und detailliert, deckt es traurigen Missstände auf, die durch überholte Gesetze und die Festhaltung an veralteteten Ritualen und Gewohnheiten in unserer Natur entstanden sind.
Selbstverständlich ist, wie man es nicht anders von seinem Autor kennt, alles belegbar, was man hier diesem Buch lesen kann.
Dieses Buch beschreibt auf den Punkt den Zustand unserer „Kulturlandschaft“ und die traurigen Tatsachen dahinter.
Es ist ein Aufschrei, endlich zu handeln, um den Artensterben entgegenzuwirken und zeigt auch Möglichkeiten dazu auf.
Lieber Guido, ich gratuliere Dir zu diesem großartigen Werk. Man erkennt in jedem einzelnen Kapitel, wie viel Herzblut von Dir einfließt, wie wichtig Dir unsere Natur ist. Ich hoffe, dass viele Menschen Dein Buch lesen, um sie zum Mitdenken zu animieren und vor allem, um tätig zu werden und sich für unsere Natur einsetzen.
Vielen Dank für die liebe Widmung.
Vielen lieben Dank Doris,
für diese klaren, wertschätzenden und zugleich so treffenden Worte.
Es bedeutet mir wirklich viel, wenn genau das gesehen wird, was mir bei diesem Buch wichtig war: nicht zu beschönigen, sondern hinzusehen, sachlich, belegbar und ohne Ausweichen. Dass Du das so wahrnimmst und auch die Dringlichkeit dahinter spürst, berührt mich sehr.
Besonders freut mich Dein Hinweis auf das „Mitdenken“ und das Tätigwerden. Genau dort liegt für mich der Kern: nicht nur zu lesen, sondern etwas daraus entstehen zu lassen, im eigenen Blick auf Natur und im eigenen Handeln.
Danke für Deine Zeit, Deine Offenheit und Deine Unterstützung. 🙏
Lieber Guido, ich durfte Dein Buch bereits während der Entstehung zu einem großen Teil lesen und war somit nicht von der Qualität des Buches überrascht. Trotzdem ist es noch einmal ganz anders, dein Buch in den Händen zu halten. Und ich habe es noch einmal gelesen. Nicht in eins durch, sondern in Etappen. Denn der Inhalt ist nicht leicht verdaulich und berührt mich auf unterschiedliche Weise sehr. Du sprichst Themen an, die angesprochen werden müssen. Du „traust“ dich, sehr deutlich aufzuzeigen, wie die Realität aktuell aussieht, was im Umgang mit der Natur alles falsch läuft und was sich verändern muss und kann. Ohne, dass du deine Stimme „erhebst“, sondern mit Zahlen. Keine Meinung sondern Fakten, etwas, was in unserer heutigen Zeit gerne gleichgesetzt wird, aber die entscheidenden Unterschiede macht. An vielen Stellen des Buchs habe ich mich wiedergefunden, alleine dadurch, dass auch ich in der Natur unterwegs bin, aber auch, weil wir Situationen gemeinsam erlebt haben. Viele Gespräche zu den unterschiedlichen Themen geführt haben. Und ja auch, in der Fotofreundin die sich über die Kornweihe gefreut hat – was mich Tränen hat lachen lassen. Dein Buch sollte zur Pflichtlektüre werden, denn es zeigt Seiten, die in der Öffentlichkeit mindestens zu wenig Raum finden und doch so unfassbar wichtig sind. Es geht um unsere Lebensgrundlage. Du hast mit diesem Buch eine großartige Aufklärungs-, Argumentations – und Diskussionshilfe geschaffen, um einer lauten Interessengemeinschaft inhaltlich fundiert etwas entgegensetzen und sie korrigieren zu können. Für mich ein unfassbar wertvolles Buch, das viele lesen sollten, damit die Stimme der notwendigen Veränderung laut werden kann! Ich sage ganz laut Danke für dieses Buch!
Liebe Christiane,
deine Worte bedeuten mir besonders viel, weil sie aus all den gemeinsamen Momenten gewachsen sind, die uns über Jahre begleitet haben. Vieles von dem, was heute zwischen zwei Buchdeckeln steht, hat dort draußen seinen Anfang genommen, in genau diesen Begegnungen, die man nicht planen kann, die man nur erlebt.
Du gehörst zu den wenigen Menschen, die diese Entwicklung von Anfang an miterlebt haben, nicht als Zuschauerin, sondern tatsächlich mittendrin. Umso wertvoller ist dein Blick darauf heute.
Danke dir für deinen Weg, deine Zeit und dein Vertrauen über all die Jahre.
Herzlichst
Guido
Ich habe mir dieses Buch nicht einfach gekauft, um es „durchzulesen“. Ich habe mir bewusst Zeit gelassen. Weil ich wusste, worum es geht und weil ich solche Themen nicht nebenbei konsumiere.
Ich kenne viele der beschriebenen Situationen selbst. Begegnungen im Wald, Diskussionen mit Jägern, dieses ständige Rechtfertigen von Eingriffen in die Natur, die immer eine Begründung haben sollen. Und genau deshalb trifft dieses Buch so.
„Kulturlandschaft – die Logik hinter dem Artenverlust“ spricht Dinge aus, die viele sehen, aber kaum jemand so klar formuliert. Es geht nicht um einzelne Personen, sondern um ein System, das wir viel zu lange als selbstverständlich akzeptiert haben. Und genau das macht dieses Buch unbequem und gleichzeitig so wichtig.
Beim Lesen merkt man schnell: Das ist kein oberflächliches Naturbuch. Es ist ehrlich, direkt und stellenweise schwer auszuhalten, weil man sich selbst und die Realität darin wiederfindet.
Ich hätte viele der Gedanken selbst so oder ähnlich formulieren können, habe es aber nicht. Umso mehr habe ich Respekt davor, dass Guido Meyer genau das getan hat. Dass er sich hingestellt hat und diese Worte veröffentlicht hat.
Dieses Buch sollte nicht einfach gelesen und wieder weggelegt werden. Es sollte verstanden werden. Und ja, meiner Meinung nach sollte es jeder lesen. Egal ob Jäger, Naturfreund oder jemand, der sich bisher noch nie mit diesen Themen beschäftigt hat.
Für mich ist es kein Buch, das man „empfiehlt“, weil es schön ist. Sondern eines, das man empfiehlt, weil es notwendig ist.
Liebe Anne,
deine Worte bedeuten mir sehr viel. Vielleicht auch deshalb, weil ich weiß, dass sie aus einem Blick entstehen, der weiter geht als das reine Sehen.
Du gehörst zu den wenigen, die nicht nur festhalten, was die Natur zeigt, sondern auch Verantwortung dafür übernehmen, was sie zurückbekommt. Genau diese Haltung macht den Unterschied – leise, aber entscheidend.
Dass du das Buch aus dieser Perspektive liest, freut mich ganz besonders.
Danke dir für deinen Weg, deinen Blick und das, was du damit bewirkst.
Herzlichst
Guido
Ich habe das Buch „Kulturlandschaft“ mit großer Skepsis gelesen. Als passionierte Jägerin und zugleich dem Naturschutz verpflichtete Praktikerin verbringe ich einen Großteil meiner Zeit draußen im Revier, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit. Ich sehe, was funktioniert, aber auch, wo Dinge aus dem Ruder laufen.
Gerade die betonte Forderung nach 10 % Prozessschutzflächen wirft für mich mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Was in der Theorie nach „Natur sich selbst überlassen“ klingt, bedeutet in einer dicht genutzten Kulturlandschaft nicht automatisch Stabilität, sondern kann ebenso neue Ungleichgewichte erzeugen.
Zusätzlich nachdenklich gemacht hat mich, dass an mehreren Stellen der Eindruck entsteht, natürliche Regulation und komplexe Wechselwirkungen ließen sich relativ einfach „wiederherstellen“, wenn man nur großflächig auf Nutzung verzichtet. Meine Erfahrung im Revier zeigt jedoch, dass viele Systeme längst so stark vom Menschen geprägt sind, dass eine einfache Rückkehr zur „Selbstregulation“ nicht ohne Weiteres funktioniert.
Und dennoch muss ich zugeben, dass mich das Buch an einigen Punkten durchaus irritiert hat, besonders auch durch die hinterlegten Anlagen, im positiven wie im kritischen Sinne. Gerade weil das Buch den Anspruch erhebt, gewohnte Sichtweisen an Messungen und Entwicklungen zu prüfen, entfaltet es seine produktive Irritation. Es fordert dazu auf, eigene Gewissheiten nicht vorschnell für abschließend zu halten.
Genau deshalb halte ich es für wichtig, dass auch wir als Jägerschaft uns damit beschäftigen, statt es vorschnell abzutun. Vielleicht liegt die Wahrheit, wie so oft, nicht in klaren Gegensätzen, sondern irgendwo zwischen Theorie und Praxis. Aber genau darüber sollten wir offen, ehrlich und auch kontrovers sprechen und zu dieser Auseinandersetzung lädt der Autor erkennbar ein.
Liebe Mia,
danke dir für deinen offenen und differenzierten Kommentar, gerade aus deiner Perspektive heraus.
Irritation ist kein Nebeneffekt, sondern Teil des Ansatzes. Denn genau dort beginnt Entwicklung: wenn Gewissheiten nicht mehr selbstverständlich tragen. Was wir heute vielerorts als „funktionierend“ erleben, ist bei genauer Betrachtung oft ein dauerhaft stabilisiertes Ungleichgewicht, gesteuert und aufrechterhalten durch genau jene Eingriffe, die es zu rechtfertigen versuchen.
Der entscheidende Punkt ist aus meiner Sicht, wir bewerten Systeme, die wir selbst massiv geprägt haben, anschließend wieder aus genau dieser Perspektive heraus. Dass dabei „Selbstregulation“ als kaum noch vorstellbar erscheint, ist weniger ein Beweis ihrer Unmöglichkeit als vielmehr ein Hinweis darauf, wie weit wir uns davon entfernt haben.
Die 10 % Prozessschutz sind kein theoretisches Ideal, sondern ein notwendiger Referenzrahmen. Ohne Flächen, auf denen Natur wirklich Natur sein darf, fehlt uns jede belastbare Vergleichsebene. Wir diskutieren dann innerhalb eines Systems, das wir selbst permanent nachjustieren – und halten genau dieses Nachjustieren für alternativlos.
Dass du das Buch nicht abtust, sondern dich daran reibst, ist genau der Punkt. Denn Veränderung entsteht nicht im Konsens, sondern in der ehrlichen Auseinandersetzung.
Und genau die braucht es jetzt.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido,
Dein Buch ist ein echtes Werk(zeug), es bietet fundierte Sachkenntnisse um mit den vermeintlich „Wissenden“ in Diskurs zu gehen. Für Menschen, denen doch ungünstige Veränderungen auffallen in der Natur, es aber nicht greifen können, ist Dein Buch ein wahrer „Augenöffner“. Du bringst die Wichtigkeit der Zusammenhänge des „Lebens“ im Wald auf den Punkt, wie alles Leben von Pilzen über Bäume, über Wasser über Waldtiere ihren Sinn in einem so wichtigen und funktionierenden Ökosystem haben und wie empfindlich es reagiert, wenn der Mensch aus eigenen Interessen eingreift, ob durch Hobbyjagd oder Forstwirtschaft oder sonstige Eingriffe durch Unwissende. Ein einzigartiges Lehrbuch, welches auch noch faszinierende Fotos beinhaltet, die die Liebe zur Natur fantastisch ausdrücken. Dann zeigt Du auch noch Lösungen auf. Einmalig. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass es zur Pflichtlektüre in den Schulen wird, sodass endlich die Wahrnehmung wieder geschärft wird und die nächsten Generationen wirklich die Zusammenhänge verstehen.
Für mich ist es ein „must have“ für ALLE denen die Zukunft nicht egal ist!!!
Danke für dieses fantastische Werk 🙏🙏🙏
Liebe Stephanie,
deine Worte gehen mir sehr nah, nicht nur weil sie so wertschätzend sind, sondern weil in ihnen genau das mitschwingt, worum es mir immer ging: Zusammenhänge wieder sichtbar zu machen.
Wir haben über die Jahre vieles gemeinsam erlebt, draußen, dort wo man nicht nur hinschaut, sondern beginnt zu verstehen. Dass du diesen Weg mitgegangen bist und heute genau diesen Blick in deinen Worten trägst, bedeutet mir unglaublich viel.
Wenn ein Buch dazu beitragen kann, dass Menschen wieder genauer hinsehen, hinterfragen und Zusammenhänge erkennen, dann hat es seinen Zweck erfüllt. Nicht als fertige Antwort, sondern als Impuls.
Danke dir für deine Nähe, deine Offenheit und dein Vertrauen über all die Zeit.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido,
es ist so schön, dein erstes Buch endlich in den Händen zu halten – man spürt sofort, wie viel Herzblut in jeder Zeile steckt.
Es ist weit mehr als eine Erzählung – es ist eine Botschaft, die tief im Herzen nachhallt. In einer Zeit, in der wir uns oft von unseren Ursprüngen entfernen, führt uns dein Buch zurück zu dem, was wirklich zählt: der Schönheit unserer Wälder und der Verantwortung, die wir für jedes einzelne Lebewesen tragen.
Man spürt auf jeder Seite diese tiefe Verbundenheit und begreift, dass wir den Tieren nicht mit Überlegenheit, sondern mit Respekt und Demut begegnen sollten. Es ist ein wunderschönes Bekenntnis zum Schutz unserer Natur und eine Erinnerung daran, dass wir alle ein Teil von ihr sind.
Du kannst wirklich stolz auf dieses beeindruckende erste Buch sein! Ich kann es jedem nur ans Herz legen und wärmstens empfehlen.
Liebe Anita,
deine Worte haben mich auf eine ganz besondere Weise erreicht, vielleicht gerade deshalb, weil sie von jemandem kommen, der mich vorher von der Seite nicht kannte.
Umso mehr berührt es mich, dass das Buch genau dort ankommt, wo es gedacht war: nicht nur im Kopf, sondern im Gefühl für das, was uns mit der Natur verbindet. Diese Verbindung wieder spürbar zu machen, war für mich einer der wichtigsten Antriebe überhaupt.
Dass du das so wahrnimmst und weiterträgst, bedeutet mir sehr viel.
Danke dir von Herzen für deine Offenheit und diese besondere Rückmeldung.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido,
Du hast mich mit Deinem Buch direkt ins Herz getroffen !
Ich wusste, dass die Realität schwer zu verdauen ist, darum habe ich mir erstmal Dein Buch angeschaut und mich an herrlichen Bildern erfreut!
Schön war es für mich, zu wissen ,wo die meisten entstanden sind.
Auf Wegen, auf denen auch ich regelmäßig unterwegs bin.
ich fühlte mich direkt zu Hause !
Der Heimatgedanke verflog allerdings schnell, als ich zu lesen begann.
Heimat…?
Du hast recht, der Prozess beginnt schleichend, in meiner Kindheit ging meine Mutter noch mit uns ins nahegelegene Moor,
erklärte uns Vögel, Pflanzen, Tiere Zusammenhänge.
Heute sind die meisten Moore für den Privatmensch nicht mehr zugänglich.
Du beschreibst auf sehr eindrückliche Art, wie es um Natur, Biodiversität und Artenschutz gestellt ist,
erdrückst dabei aber nicht mit unzähligen Zahlen oder zu komplizierten Prozessen.
Das Ganze ist alles andere als statisch und Du nimmst uns mit in Deine persönliche Erfahrungswelt.
Ein Buch für jeden, der mehr wissen will und hinterfragt
Ernüchternd muss ich feststellen dass wir dabei sind, die Entscheidung abzugeben… darüber wer bestimmt,
wie WIR mit dieser lebenswichtigen Ressource Natur umgehen.
Offensichtlich geht es nicht mehr darum was sinnvoll, was klug ist,was nachhaltig ist.
Es geht allein um wirtschaftliche Interessen und Stimmen von bestimmten Interessengruppen .
Wissenschaft wird geleugnet, Studien ausser Acht gelassen, Meinung ist das neue Wissen !
Ich wusste es steht schlimm um unsere Natur mit all Ihren Bewohnern, wie schlimm erahne ich jetzt wirklich !
Nun Sind wir alle gefragt !
Vielen Dank Guido !
PS .Wüsste ich, dass einige Protagonisten es lesen, Ich würde Ihnen diese Buch schenken.
Es vermittelt ein Moralverständnis, ein Werteverständnis, eine Grundlage für unser Leben und gehört in jeden Bücherschrank !
Liebe Stephanie,
deine Worte haben mich tief bewegt, vielleicht gerade deshalb, weil so viel gemeinsame Erfahrung darin mitschwingt.
Diese Orte, die wir kennen, diese Wege, die sich vertraut anfühle, sie sind mehr als nur Landschaft. Sie sind Erinnerung, Gefühl, ein Stück Zuhause. Und genau deshalb trifft es so, wenn man beginnt, hinter das Vertraute zu schauen und erkennt, wie sehr sich Dinge verschieben.
Dass du diesen Weg vom reinen Sehen hin zum bewussten Wahrnehmen so klar beschreibst, bedeutet mir unglaublich viel. Denn genau dort beginnt Veränderung, leise, aber unumkehrbar.
Wenn ein Buch dazu beiträgt, diesen Blick zu schärfen und Menschen nicht in Ohnmacht zurücklässt, sondern ins Nachdenken und Handeln bringt, dann hat es seinen Sinn erfüllt.
Danke dir für deinen Weg, deine Offenheit und dafür, dass du hinschaust.
Herzlichst
Guido
Endlich! Da sind die geschriebenen Wörter, die für die Tiere und ihren Wald einstehen und genau das durchleuchten, was von noch zu vielen als gegeben hingenommen wird: die jagdliche Lenkung der Natur und ihren Verlauf. Festgehalten und hoffentlich von Jägern, Tierbegeisterten, Wanderern, Reitern, Joggern – einfach allen! – in die Hand genommen, um zu verstehen, was um einem herum im Wald und Feld geschieht! Denn das Buch klärt auf, zeigt was im Verborgenen im Wald geschieht und bietet Wissen, um sich selbst in seiner Aufassung von „Was ist Naturschutz für mich“ zu durchleuchten. Für mich hat dieses Buch eine Form von „Seelenfrieden“ und es ist ein „Ankommen“. Das, was ich seit Jahren vor der Haustür an Umgang der Jagenden mit Tieren erlebe, die schwindenden Lebensräume und der fehlende Kontext zwischen diesen beiden Punkten von Jagd und Lebensraum: Er ist im Buch zu finden. Da sind die Zeilen, die beantworten, was die Jägerschaft nicht beantwortet, das fehlende Hinterfragen der „Nutzung“ von Wald und Wildtieren und ihre negativen Folgen. Es geht hinein zu den Fragen, die seit Jahrzehnten von denjenigen unbeantwortet bleiben, die aber einen großen Teil davon zu verantworten haben, was wir heute als den Ist-Zustand der Natur wahrnehmen: Die Bejagung in der „Kulturlandschaft“. Guido gelingt es hier hervorragend bei Themen in die Tiefe zu gehen, die der Jagdschein nicht mal in Ansätzen einfordert, welcher aber legal befähigt in die Prozesse der Ökologie des Waldes einzugreifen. Ein Paradox. Aber es gibt Lösungen und die beginnen im Überdenken der scheinbar ewig anhaltenden Narrativen der Jagd und der forst- und landwirtschaftlichen Nutzung der Natur. All die, die nachdenken und Lösungsansätze wissen wollen, denjenigen kann ich nur allerwärmstens empfehlen: Greifet zu diesem Buch!
Liebe Rilana,
dein Kommentar freut mich ganz besonders, weil er zeigt, dass hier nicht einfach nur Zustimmung mitschwingt, sondern echtes Wiedererkennen, Einordnen und Weiterdenken.
Genau darum ging es mir: Beobachtungen, Erfahrungen und offene Fragen nicht länger isoliert stehen zu lassen, sondern in einen Zusammenhang zu bringen. Vieles wirkt in unserer Landschaft längst so normal, dass kaum noch gefragt wird, wie es eigentlich dazu gekommen ist und wem diese Normalität nützt.
Dass du diesen Kern so klar benennst, bedeutet mir viel. Denn Veränderung beginnt oft genau dort, wo man vertraute Erzählungen nicht mehr einfach übernimmt.
Danke dir für deinen wachen Blick, dein Vertrauen und diese starke Rückmeldung.
Herzlichst
Guido
Ich hatte vor Jahren mit der Jagd aufgehört,weil ich irgendwann erkannte,Teil eines Systems zu sein,dass seine eigenen Probleme immer wieder selbst erzeugt.Vieles wird mit Verantwortung begründet,wirkt bei genauerem Hinsehen aber wie Kontrolle aus Tradition,Gewohnheit und Selbstrechtfertigung.Dein Buch spricht genau diese Widersprüche an,ruhig, fundiert und ohne ideologisches Getöse.Gerade deshalb trifft es so hart,aber ehrlich.
Es legt offen, was im jagdlichen Kontext oft ausgeblendet wird,dass wir nicht nur eingreifen,sondern damit Sichtweisen aufrechterhalten,die ohne unser Handeln tatsächlich gar nicht existieren würden.
Besonders die Gedanken zum Prozessschutzraum,natürlicher Regulation und zur Rolle der Beutegreifer haben mich darin bestärkt,warum ich innerlich schon viel länge ausgestiegen bin. Dein Buch benennt das klar,ohne persönliche Angriffe,aber mit einer Konsequenz,der man sich nicht entziehen kann.
Für mich war es deshalb keine neue Erkenntnis,sondern eine Bestätigung,dass mein Ausstieg kein Bruch war,sondern eine notwendige Konsequenz.
Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch zu deinem Buch,ich werde es einigen unter die Nase reiben.
Lieber Anonymus,
danke dir, nicht nur für deine Worte, sondern vor allem für den Mut, sie so offen auszusprechen.
Genau solche Stimmen braucht es. Nicht das reflexhafte Verteidigen eines Systems, das sich seit Jahrzehnten selbst bestätigt, sondern Menschen, die bereit sind, die eigenen Prägungen, Routinen und Rechtfertigungen wirklich zu hinterfragen. Das ist selten. Und genau deshalb so wertvoll.
Besonders wichtig ist mir dabei: Fortschritt entsteht nicht durch Schweigen, Wegsehen oder das ständige Wiederholen alter Narrative, sondern durch Reibung, Ehrlichkeit und offene Auseinandersetzung. Diskussion ist nichts Störendes. Sie ist der Anfang von Erkenntnis. Und Erkenntnis ist die Voraussetzung für Veränderung.
Dass du diesen Weg nicht nur innerlich gegangen bist, sondern ihn heute auch benennen kannst, verdient Respekt. Denn es ist leicht, in einem System mitzulaufen. Schwerer ist es, seine Widersprüche auszuhalten und daraus Konsequenzen zu ziehen.
Wenn mein Buch dazu beiträgt, solche Gespräche anzustoßen, dann erfüllt es genau den Zweck, den es haben sollte.
Danke dir für deine Klarheit, deine Haltung und dafür, dass du nicht geschwiegen hast.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido,
was soll ich sagen? Schon auf dem Weg vom Briefkasten in die Behausung habe ich die Verpackung aufgerissen und wollte unbedingt dieses Gefühl des Neuen, fast Unberührten spüren. Gänsehaut pur.
Das Sofa gehörte mir mit Deinem Buch – und wie in Kindertagen habe ich die ersten Seiten und dann das Ende gelesen. Dann Fotos geguckt und mich verliebt in die Wildsau – genau diesen Anblick hatte ich hier im Forst.
Danach wusste ich, das wird nichts mit nur mal ein neues Buch lesen. Dazu brauche ich Zeit, auch um manche Recherche zu durchdenken, abzugleichen mit dem, was ich dazu bisher wusste.
Ich bin schwer begeistert von Deinem Mut, die Dinge so und nicht anders und sehr sachlich beim Namen zu nennen. Erkenne mich wieder in dem, was auch ich wollte – nur eine Krankheit bremste mich gnadenlos aus – nun erfreue ich mich an dem, was es Schönes auf der Welt gibt.
Du beschreibst ohne Furcht die Dinge, die im Argen sind, manche der geschilderten Begegnungen kommen mir so oder ähnlich sehr bekannt vor. Herrlich, wie Du „die Jagd“ demaskierst und deren Scheinheiligkeit benennst.
DANKE für dieses wundervolle Buch und mein „Chapeau“ – welche Arbeit, welches Wissen, welche Zweifel und welches „Ich mach das jetzt“ stecken da drinnen.
Möge dieses Buch nicht nur der jungen und kommenden Generation die „Bibel“ für den Umgang mit der Natur sein.
Möge es gelingen, die Menschen und vor allem die Entscheider unter denen zu einem Nach- und Umdenken zu bewegen.
Mitstreiter hast Du allemal.
Herzlichst Irina Ries
Liebe Irena,
deine Zeilen haben mich sehr gefreut, auch weil sie zeigen, dass du dir genau die Zeit nimmst, die dieses Thema braucht.
Gerade dieses Innehalten, Abgleichen und Weiterdenken ist aus meiner Sicht entscheidend. Nicht das schnelle Lesen, sondern das bewusste Auseinandersetzen mit dem, was wir zu wissen glauben.
Dass du viele Situationen wiedererkennst, überrascht mich nicht, im Gegenteil. Es zeigt, wie weit verbreitet diese Erfahrungen sind und wie lange sie schon unter der Oberfläche liegen, ohne wirklich ausgesprochen zu werden.
Umso wichtiger ist es, Dinge klar zu benennen. Nicht aus Provokation heraus, sondern weil sich ohne diese Klarheit nichts verändert.
Deine Worte zu Mut und Konsequenz bedeuten mir viel. Und ja genau darum geht es, nicht länger zu warten, sondern anzufangen.
Danke dir für deine Offenheit, deine Unterstützung und dafür, dass du Teil dieser Bewegung bist.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido,
ich lese Dein Buch nicht. Ich studiere es. Ich genieße es. Wort für Wort wahr. Mit Beleg. Ich komme nur langsam voran, klar, denn ich überfliege es nicht, ich verarbeite es. Diskutiere es mit meiner Freundin und stelle es in Bezug zu einem Text, den ich selbst im Moment zu selbem Thema schreibe. Erstaunlich: Wie tief Du in Substanz und Hintergrund eines Themas eingedrungen bist, obwohl kein Insider! 5 Jahre Recherche, hast Du gesagt. In den 5 Jahren hast Du gründlich gearbeitet. Und gut.
Bis bald mal wieder, wenn Du wieder mal in Deinem „Revier“ bist. Auf eine Tasse Tee.
Gruß Seeben
(Forstoberamtsrat a.D.)
Lieber Seeben,
deine Zeilen haben mich sehr berührt. Gerade dass du das Buch nicht einfach konsumierst, sondern ihm Zeit, Aufmerksamkeit und gedanklichen Raum gibst, bedeutet mir enorm viel. Mehr kann man sich als Autor kaum wünschen.
Besonders freut mich, dass es für dich nicht bei Zustimmung stehen bleibt, sondern dass das Buch offenbar etwas in Bewegung setzt: im Nachdenken, im Abgleichen, im Weiterdenken. Genau dort wollte es hin. Nicht in die schnelle Meinung, sondern in die tiefergehende Auseinandersetzung mit dem, was wir Natur nennen, was wir aus ihr gemacht haben und was wir noch retten könnten. Das entspricht auch dem Grundton des Buches, das ausdrücklich aus eigener Beobachtung, Recherche und dem Wunsch nach Klarheit entstanden ist.
Danke dir für diese Form der Rückmeldung. Sie zeigt mir, dass sich die Jahre der Arbeit gelohnt haben.
Auf die Tasse Tee freue ich mich sehr.
Herzlichst
Guido
Das Buch von Guido Meyer kann ich nur empfehlen und sollte zur Pflichtlektüre werden.
Einfach super geschrieben ohne erhobenen Zeigefinger.
Ein muss für jeden, der Natur verstehen möchte, Hintergründe kennen/verstehen und bereit ist zu lernen.
Danke
Lieber Niels,
danke dir für deine klaren Worte.
Genau das war mir wichtig: Dinge verständlich auf den Punkt zu bringen, ohne moralischen Druck, aber mit Substanz. Denn nur so entsteht echtes Interesse und daraus wiederum die Bereitschaft, genauer hinzuschauen.
Wenn das bei dir angekommen ist, freut mich das sehr.
Danke dir fürs Lesen und Weitertragen.
Herzlichst
Guido
Mit Herz und Augen in der Natur unterwegs
In seinem Buch »Kulturlandschaft – Die Logik hinter dem Artenverlust« berichtet Guido Meyer, wie er erst als Spaziergänger und Mountainbiker, dann als Hundeführer und Fotograf immer tiefer in die Natur eintauchte und wildlebende Tiere wie Hirsche und Wölfe ganz nah erlebte. Und wie er dabei auf der anderen Seite immer öfter in Konfrontationen mit Jägern und sogar ernsthafte Bedrohungssituationen geriet, die ihn dazu brachten, intensiv über Jagd und Jäger zu recherchieren, über die dramatische Bedrohung der Arten und die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch über das Ökosystem Wald, die wunderbare Kraft der Natur und die Symbiose von Natur und Tieren, an der auch wir Menschen teil haben können. Illustriert wird das Buch durch fantastische Fotografien, mit denen Guido Meyer seit Jahren auf seiner Plattform naturdigital.online begeistert.
Lest hier meine ausführliche Buchvorstellung: https://freiheit-fuer-tiere.de/artikel/kulturlandschaft—die-logik-hinter-dem-artenverlust.html
Liebe Julia,
vielen Dank für deine ausführliche und so fundierte Buchvorstellung und dafür, dass du dem Thema eine so starke Plattform gibst.
Gerade deine Fähigkeit, Inhalte nicht nur darzustellen, sondern in größere Zusammenhänge einzuordnen, macht den Unterschied. Genau diese Tiefe braucht es, wenn wir über Natur, Nutzung und Verantwortung sprechen wollen.
Dein Beitrag trägt dazu bei, dass die Diskussion dorthin kommt, wo sie hingehört: raus aus einfachen Erzählungen, hinein in eine ehrliche Auseinandersetzung.
Danke dir für deine Arbeit, dein Engagement und dafür, dass du Menschen zum Hinschauen und Weiterdenken bringst.
Herzlichst
Guido
Es ist ein sehr sachliches Sachbuch und kein Hochglanzschmöker. Eigentlich etwas schade für die Fotos. Wegen des Preises für das Buch hatte ich erst schon geschluckt. Man muss allerdings die eher kleine Auflage berücksichtigen und den enormen Aufwand für Recherche, wissentliche Darstellung und die ebenfalls ausgezeichnete Schilderung von Erlebnissen. Diesbezüglich erhält man ein hervorragendes und sehr informatives Buch. Ein MUSS für Leute, die auf der Basis Natur mitreden wollen.
Eine Menge aufgeschriebener Fakten und Wissen – prima Grundlagen zur Diskussion und Wissensvermittlung bei Veranstaltungen oder im Familien- bzw. Freundeskreis.
Auch mein Bücherregal freut sich. Das wird allerdings immer wieder ohne das Buch auskommen müssen.
Lieber Bodo,
danke dir für deine ehrliche und differenzierte Rückmeldung.
Dass du den Punkt mit Preis und Auflage ansprichst, ist absolut berechtigt. Genau deshalb freut es mich umso mehr, wenn der Inhalt am Ende überzeugt und seinen Wert zeigt.
Mir war wichtig, ein Buch zu schaffen, das nicht nur gelesen, sondern genutzt wird. Als Grundlage für Gespräche, für Diskussionen, für genau den Austausch, den du beschreibst. Denn nur wenn Wissen weitergetragen wird, kann sich auch etwas verändern.
Dass dein Exemplar offenbar öfter unterwegs ist als im Regal, ist wahrscheinlich das schönste Kompliment, das man bekommen kann.
Danke dir dafür.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido,
nun habe ich schon die Hälfte deines Buches durchgelesen und in mir wächst das Bedürfnis dir jetzt schon zu schreiben. In vielen deiner Erlebnisse finde ich mich wieder. Ich bin Jägern begegnet mit vermeintlich guten Ratschlägen wie man sich in der Landschaft verhält, bin über Plätze mit weggeworfenen Füchsen und Dachsen gestolpert. Dies hat mich innerlich verunsichert und auch erschüttert! Es hat mich immer erschreckt wie abwertend über Tiere in diesen Kreisen gesprochen wird und konnte es mir nicht erklären wie Menschen so denken können. Es hörte sich bei mir immer wie Krieg an.
Ich finde es spannend, dass du auch diese Seite beleuchtest. Dadurch verstehe ich vieles besser und es erklärt sich einiges für mich.
Ich muss gestehen, dass ich das Buch auch schon ein bisschen am Ende gelesen habe. Was im Wald erlaubt ist, ist sehr aufschlussreich und ich werde mich in Zukunft noch sicherer fühlen.
Ich gratuliere dir zu diesem gelungenen Buch, es gibt mir Hoffnung und Bestätigung in meinen Gedanken und Handeln.
Du und dein Buch, gehören auf „DAS“rote Sofa beim NDR!
Ich wünsche dir, dass du mit diesen Werk unendlich viele Menschen erreichst.
Herzliche Grüße
Guido Roschlaub
Lieber Namensvetter Guido,
danke dir für diese Rückmeldung, und besonders dafür, dass du schon während des Lesens schreibst.
Dass du in vielem eigene Erfahrungen wiederfindest, zeigt leider, wie real und verbreitet genau diese Seiten des Umgangs mit Natur und Tieren sind. Vieles bleibt lange diffus, irritierend oder schwer greifbar, bis man beginnt, die Muster dahinter zu erkennen. Wenn das Buch dabei hilft, solche Erfahrungen einzuordnen und besser zu verstehen, dann erfüllt es einen ganz wesentlichen Zweck.
Besonders freut mich, dass dir gerade auch der praktische Teil Sicherheit gibt. Denn Aufklärung soll nicht nur Missstände benennen, sondern Menschen auch darin stärken, sich sicherer, klarer und selbstbewusster in dieser Landschaft zu bewegen.
Deine Worte zu Hoffnung und Bestätigung bedeuten mir viel. Genau darum geht es: nicht nur zu irritieren, sondern auch Rückgrat zu geben.
Und das mit dem roten Sofa beim NDR nehme ich natürlich sehr gern mit einem Lächeln.
Danke dir für deine Offenheit und diese starke Rückmeldung.
Herzlichst
Guido
Danke Guido für das emotionale, wissenschaftlich fundierte, informative Buch!
Wer lange, wirklich lange nur mit einem wirren Bauchgefühl herumläuft und sich fragt, was in unseren Wäldern und Feldern nicht gut läuft, wer den Nachbarn, der jagt, sehr sympathisch findet, aber Probleme hat, die Hobbyjagd in ihrer Ausprägung zu verstehen, wer bei politischen Äußerungen über die Natur und den Naturschutz nur Irritation durchfährt, bekommt mit dem Buch eine gute Orientierung.
Ja, der jagende Nachbar ist ein toller Typ, weil er sein Revier nicht nur mit dem Ziel der Trophäensammlung heimsucht und das Gesamte im Blick behält. Ja, die Hobbyjagd gilt es deutlich zu verändern, in Ausbildung und Ausführung. Tatsachen und Wissenschaft sollen und müssen Entscheidungen in der Politik und im Alltag für die Natur und somit für uns Menschen treffen und nicht Tradition und Interessensbünde.
Leicht und verständlich geschrieben, las ich das Buch und nun wird es durch den jagenden und nicht jagenden Freundeskreis gereicht. Schließlich muss sich was ändern für alle: für Asseln, Baummarder, Damwild, Eichhörnchen, Fuchs …Wolf, Zaunkönig und somit als Gewinn für uns Menschen!
Liebe Grüße Henrike
Liebe Henrike,
danke dir für diese differenzierte und ehrliche Rückmeldung.
Gerade dieser Spagat, den du beschreibs, zwischen persönlicher Nähe zu Menschen und gleichzeitigem Hinterfragen von Strukturen, ist aus meiner Sicht entscheidend. Es geht nicht um Schwarz oder Weiß, nicht um „die einen“ oder „die anderen“, sondern um das System dahinter und die Frage, ob es unter den heutigen Bedingungen noch trägt.
Wenn aus einem diffusen Gefühl eine Orientierung wird, dann ist bereits viel gewonnen. Denn nur wer Zusammenhänge erkennt, kann auch bewusst Position beziehen.
Dass das Buch bei euch weitergereicht wird, ist genau das, was es braucht: Austausch, Diskussion, Reibung. Veränderung entsteht nicht im stillen Einverständnis, sondern im offenen Gespräch.
Danke dir für deinen klaren Blick und dafür, dass du das Thema weiterträgst.
Herzlichst
Guido
PS: Frage mich immer wie mein Buchcover wohl bei Dir ausgesehen hätte 😉
Ein absolutes Muss! Keine Lektüre für mal eben und nebenbei. Inhaltlich findet man geballtes fundiertes Fachwissen. Wunderbar und eindrücklich geschrieben mit wunderschönen Bildern. Danke für dieses tolle Buch! ❤️ Möge es insbesondere die Leute erreichen und bewegen, die die Natur nur als Ressource betrachten und sie erkennen lassen, in welcher Gefahr wir uns befinden und wir die Natur schützen müssen, auch um unsere eigene Lebensgrundlage nicht zu verlieren.
Liebe Claudia,
vielen Dank für deine starken und klaren Worte.
Dass du das Buch nicht als „Nebenbei-Lektüre“ siehst, freut mich besonders. Genau diese Tiefe der Auseinandersetzung braucht es, wenn wir über Natur und unsere eigene Rolle darin sprechen.
Der Blick auf Natur als reine Ressource ist eines der zentralen Probleme unserer Zeit. Wenn das Buch dazu beiträgt, diesen Blick zu hinterfragen und ein Bewusstsein für die Zusammenhänge und Konsequenzen zu schaffen, dann hat es seinen Zweck erfüllt.
Danke dir fürs Lesen, fürs Weiterdenken und fürs Weitertragen.
Herzlichst
Guido
Als Inhaberin eines Hundefachgeschäft liegt mir nicht nur das Wohl unserer Vierbeiner am Herzen, sondern auch der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Natur und der heimischen Tiere.
Deshalb haben ich dieses Buch zum Thema „Kulturlandschaft & Wildtierschutz“ bewusst in mein Sortiment aufgenommen. Es schafft wichtige Aufmerksamkeit für das Thema, das oft unterschätzt wird: den Schutz von Wildtieren in einer vom Menschen geprägten Landschaft.
Mit der Präsentation dieses Buches in meinem Laden, möchte ich nicht nur meine Kundinnen und Kunden sensibilisieren, sondern auch die wertvolle Arbeit von Guido unterstützen.
Ich bin überzeugt: Nur gemeinsam können wir ein harmonisches Miteinander von Mensch, Hund und Wildtieren fördern. 🐾🌿🦌
Schaut gerne bei mir im Laden vorbei und werft einen Blick in dieses wundervolle und wichtige Werk!
Danke, Eure Kathi Schäfer (Hundemaxx Kassel)
Liebe Kathi,
vielen Dank für deine Unterstützung und vor allem für deine klare Haltung.
Dass du das Thema ganz bewusst in dein Sortiment aufnimmst, ist alles andere als selbstverständlich. Du verbindest damit Praxis, Verantwortung und Aufklärung, genau dort, wo viele Berührungspunkte entstehen: im Alltag der Menschen mit ihren Hunden und draußen in der Natur.
Gerade diese Schnittstelle ist entscheidend. Wenn hier Bewusstsein wächst, hat das unmittelbare Auswirkungen auf das Miteinander von Mensch, Hund und Wildtieren.
Danke dir für dein Vertrauen, dein Engagement und dafür, dass du das Thema sichtbar machst.
Herzlichst
Guido
Ein Buch, das wach- und aufrüttelt; zum eigenverantwortlichen Handeln aufruft. Schnell wird klar, warum Guido dieses Buch verlagsfrei selbst sprachgewandt formuliert und fotografisch wunderbar gestaltet hat: Er beschreibt sachlich nachvollziehbar den Zustand unserer ehemals natürlichen Umgebung; er deckt Widersprüche auf und benennt scharfsinnig die Ursachen und Zusammenhänge der schädlichen Entwicklungen. Das wird den oft selbstgefällig auftretenden Lobbyisten mit ihrer vermeintlichen Autorität und fragwürdigen Reputation nicht gefallen. Diese haben über Generationen ein festes Beziehungsgeflecht in Politik und Gesellschaft etabliert, um ihre Pfründe zu wahren. Man spricht nicht grundlos von Jagd- und ForstWIRTSCHAFT! Erwirtschaftet werden „Erträge“ für einzelne Nutznießer dieses Systems – oft zu Lasten der Natur und somit auch der gesamten Gesellschaft.
Guido setzt mit seinen Augen-Blicken magische Momente der Tierwelt fotografisch in Szene – dabei wahrt er stets respektvollen Abstand zu den Tieren. Seine Bilder spiegeln Stimmungen der Natur wider und es scheint, als würde er die Aura der Tiere im Bild erfassen: Bilder, die berühren.
Lieber Karsten,
danke dir für diese präzise und klare Einordnung.
Du sprichst einen entscheidenden Punkt an: Wenn man beginnt, Strukturen als solche zu erkennen, verlieren viele vermeintliche Selbstverständlichkeiten ihre Grundlage. Genau dort setzt Veränderung an, nicht im Detail, sondern im Verständnis der Zusammenhänge.
Dass du auch die Verflechtungen und Interessen so deutlich benennst, zeigt, wie wichtig es ist, Diskussionen nicht an der Oberfläche zu führen. Denn solange Ursachen nicht klar benannt werden, bleiben Lösungen Stückwerk.
Besonders freut mich, dass du neben dem Inhalt auch den respektvollen Umgang mit den Tieren in den Bildern wahrnimmst. Genau dieser Abstand ist für mich kein Stilmittel, sondern Haltung.
Danke dir für deine Klarheit, deine Worte und dafür, dass du das Thema so deutlich ansprichst.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido,
als Erstes möchte ich mich noch mal ganz herzlich für deine persönlichen Worte in deinem Buch bedanken.
Ich habe mich riesig über deine Widmung gefreut.
Nach dem das Buch nun schon ein paar Tage darauf gewartet hat gelesen zu werden, habe ich es mir am Freitagnachmittag bei herrlichem Frühlingswetter mit deinem Buch auf dem Balkon gemütlich gemacht. Obwohl ich das Buch noch nicht ganz zu Ende gelesen habe, möchte ich schon jetzt gerne ein paar Worte dazu schreiben.
Ab der ersten Zeile war ich sofort gefangen. Erlebnisse, Begegnungen, Erfahrungen spicken von Beginn an dein Buch. Trotz so manch einer emotionalen Erfahrung bzw. Begegnung bleiben deine Worte sachlich und ohne jegliche Anfeindungen oder Beschuldigungen. Ohne große Ausschmückungen und Umschreibungen gehst du dem allgemeinen Wissen über die Hobbyjagd auf den Grund und erklärst diese einfach und verständlich. Was steckt wirklich hinter der Hobbyjagd und was bewirkt sie? Wie hat sie sich über die vielen Jahrzehnte auf die Wildtiere ausgewirkt und wie hat sich das Verhalten der Tiere verändert? Welche Spuren hat bzw. wird das Jagen auf die besonders prächtigen und begehrten Tiere hinterlassen? Fragen, die in deinem Buch beantwortet werden.
Spannend und interessant ist auch, welche großen Folgen die Eingriffe und die Schaffung der Kulturlandschaft durch den Menschen für die Natur hat.
Arten, die in unserer Kindheit noch regelmäßig vorkamen, verschwinden zusehends und zum Teil sehr leise.
All deine Bezüge und Hinweise zu Quellen und wissenschaftlichen Belegen zeigen, dass du in deinem Buch das darlegst was unbedingt jeder wissen sollte.
Aber leider ist davon immer noch viel zu wenig in der Öffentlichkeit bekannt. Daher kann ich nur jedem empfehlen dein Buch „Kulturlandschaft – Die Logik hier dem Artenverlust“ zu erwerben, zu lesen und die Erkenntnisse weiterzugeben.
Mit all deinen langen Recherchen, deiner großen Mühe und Zeit und deinem unermesslichen Herzblut für die Natur, hast du dieses wundervolle und auch aufklärende Buch geschaffen. Besten Dank für deine großartige Arbeit.
Ein Buch, das mit Sicherheit nicht nur einmal gelesen wird. Dank der übersichtlichen Gestaltung, kann man einzelne Passagen leicht finden und immer wieder darin nachlesen.
Das Bewusstsein der Menschen für die Natur muss wieder wachsen!
Herzliche Grüße
Manja
Liebe Manja,
vielen Dank für deine ausführliche und so aufmerksame Rückmeldung und natürlich auch dafür, dass du dir die Zeit nimmst, schon während des Lesens zu schreiben.
Es freut mich sehr, dass dich das Buch von Beginn an mitnimmt. Genau dieser Zugang über Erlebnisse und eigene Beobachtungen war mir wichtig, weil viele Themen erst dann greifbar werden, wenn man sie nicht nur theoretisch betrachtet, sondern in einen Zusammenhang bringt.
Besonders bedeutend ist für mich dein Hinweis auf die Nachvollziehbarkeit. Denn genau darum geht es: komplexe Zusammenhänge so darzustellen, dass sie verständlich werden, ohne sie zu vereinfachen oder zu verfälschen. Nur so entsteht die Grundlage, sich eine eigene, fundierte Meinung zu bilden.
Dass du auch die Entwicklung über die Zeit hinweg ansprichst, zeigt, wie wichtig dieser Blick ist. Vieles verschwindet nicht laut, sondern schleichend und genau deshalb wird es oft zu spät erkannt.
Deine Worte zum Weitergeben und erneuten Nachlesen treffen den Kern. Wissen muss im Umlauf bleiben, sonst verändert sich nichts.
Danke dir für deine Offenheit, deine Aufmerksamkeit und deine Unterstützung.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido ~
Mit deinem Buch „Kulturlandschaft“ ist es wie mit einem Teller voll leckerem Essen, den dir jemand nach einem langen Tag ohne Nahrung hinstellt: am liebsten möchtest du alles gleichzeitig verschlingen.
Dein Buch, es hat einen extrem hohen Nährwert für das die Natur liebende Herz. Welche Mühe hast du dir gemacht, wie viel Arbeit investiert, im mit beispielloser Sachkenntnis zu erzählen, zu erklären, zusammenzufassen, was „Unsereins“ laienhaft schon lange fühlt, vermutet, argwöhnt, ablehnt. Die perfiden Hintergründe der Zerstörung von Lebensräumen, den Missbrauch von Natur durch Jagd, Forstwirtschaft und Landwirtschaft deckst du exzellent auf. Und das mit großer Sachlichkeit. Dein Buch ist ungeheuer wichtig, Guido. Was du da geleistet hast, für die Natur, das sollte Pflichtlektüre sein für entsprechende Ministerien, es gehört in den Schulunterricht, und ja, auch Jäger sollten es lesen. Ich finde, die Natur sollte eine juristische Person sein. Du wärst für sie ein hervorragender Anwalt. Ein Anwalt für die Natur, mit Rückgrat und unglaublichem Sachverstand, ohne Pathos, aber mit großem Herzen dabei. Das Buch muss wirklich unter die Leute, es ist ein wunderschönes Geschenk, mit viel Liebe auch hergestellt, optisch und haptisch absolut ansprechend. Es gibt Denkanstöße auch für Menschen, die sich noch nicht so sehr mit der Thematik beschäftigt haben, die vielleicht noch nicht verinnerlicht haben, dass die Natur ohne den Menschen existieren kann, der Mensch aber nicht ohne die Natur mit ihrer Artenvielfalt. Ich jedenfalls werde es mit meinem Enkelkind anschauen, lesen, wenn es alt genug ist. Danke dir für dieses Werk, Guido!
Liebe Rena,
vielen Dank für deine eindrucksvollen Worte und diese besondere Art, das Buch zu beschreiben.
Du sprichst etwas sehr Zentrales an: das Zusammenspiel aus Gefühl und Verständnis. Vieles wird lange gespürt, geahnt, aber erst wenn Zusammenhänge klar werden, bekommt dieses Gefühl eine Richtung. Genau dort setzt Veränderung an.
Dass du die Sachlichkeit hervorhebst, bedeutet mir viel. Denn nur auf dieser Grundlage lassen sich auch unbequeme Themen so ansprechen, dass sie diskutierbar bleiben, gerade dort, wo unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen.
Dein Gedanke, Natur als eigenständigen Wert zu begreifen und ihr eine stärkere Stimme zu geben, trifft einen Kern, über den wir als Gesellschaft dringend sprechen müssen.
Danke dir für deine Klarheit, deine Unterstützung und dafür, dass du das Thema weiterträgst,auch in die nächste Generation.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido.
Ein Buch ist ein bisschen wie ein Kind: Man erschafft es, kümmert sich darum – und eines Tages kommt der Moment des Abschieds. Das Kind geht seinen eigenen Weg, und auch das Buch wird veröffentlicht, zieht hinaus, landet an den unterschiedlichsten Orten, in vielen Händen. Eine Lebensreise beginnt – für das ehemalige „Kind“ ebenso wie eine Lesereise für das Buch, in dem so viel Herzblut steckt. Selbst wenn der Titel zunächst etwas trocken klingt: Kulturlandschaft.
Herzlichen Glückwunsch, Guido!
Ich konnte mich gut in dich hineinversetzen bei deinen Begegnungen mit den „Waldgestalten“, die uns so oft auf die Nerven gehen – und die, ehrlich gesagt, für ihre Arroganz, ihre Selbstherrlichkeit und ihr zerstörerisches, oft schlicht dummes Tun so manchen Tritt verdient hätten. Alltag in deutschen Wäldern.
Ich schätze deine unermüdliche Zuversicht, deinen Glauben daran, dass sich die Dinge noch zum Guten wenden lassen – auch wenn ich diese Zuversicht nicht (mehr) teile. Ich bin Bauer im Herzen. Als landwirtschaftlicher Lehrling bin ich noch hinter Pferden mit der Saategge über die Felder gegangen, tagelang, auf und ab. Und ich war glücklich: keine Menschen weit und breit, nur die Pferde, ihr warmer Geruch, der Duft der frisch angeritzten Erde. Ab und zu die kleine Egge anheben, wenn sich Kraut darin verfangen hatte – einfache, klare Tätigkeiten. Ich bin froh, das erlebt zu haben. Heute gibt es das nicht mehr. Der Kapitalismus hat andere Vorstellungen von Landschaft, Feldarbeit und Saat.
Und damit sind wir beim Thema Kulturlandschaft. Wir leben längst nicht mehr nur in einer Kulturlandschaft – wir leben in einer durch und durch nach unseren Interessen geformten Welt. Der Kapitalismus sieht in Landschaft vor allem eines: eine Ressource. Darüber hinaus hat sie kaum Wert. Und um es kurz zu machen: Solange dieses Wirtschaftsmodell unser Leben bestimmt, wird es nicht beim Status quo bleiben – es wird schlimmer werden.
Der Kapitalismus hat kein Herz. Und mit der KI steht nun ein neues Werkzeug bereit, ein Turbo für dieses ohnehin schon gnadenlose System. Es scheint mir, dass wir nicht nur im Artenschutz Verluste und Rückschritte erleben werden. KI und menschenähnliche Roboter könnten uns als fühlende Wesen zunehmend verdrängen. Die möglichen Szenarien sind beunruhigend – so sehr, dass ich mich manchmal dabei ertappe zu denken: Vielleicht müsste es mit der Menschheit schneller zu Ende gehen, damit das, was von der Natur übrig bleibt, noch eine Chance auf einen Neubeginn hat. Ohne uns. Vielleicht mit einigen wenigen: Indianern, Jakuten, Inuit … und mit Tieren. Auch mit Wölfen.
Ich mag dein Buch. Und ich mag dich.
Deine Gedanken werden viele Menschen berühren. Vielleicht bewegt sich doch noch etwas – in eine Richtung, die ich selbst nicht mehr für möglich halte.
Du schreibst: „Noch nie war unsere Zukunft so gefährdet … Das muss sich ändern. Dafür schreibe ich. Dafür stehe ich ein.“
Und du schreibst auch: „Bücher enden auf der letzten Seite, Gedanken nicht.“
Das stimmt. Und das ist gut so.
Danke, Guido.
Liebe Tanja, lieber Achim,
vielen Dank für eure offenen und intensiven Gedanken.
Das Bild vom „Loslassen“ trifft es sehr gut. Irgendwann gehört ein Buch nicht mehr dem Autor, sondern den Menschen, die es lesen, einordnen, weitertragen, oder auch daran reiben. Genau dort beginnt seine eigentliche Reise.
Eure Worte zeigen, wie tief die Themen greifen. Zwischen Erfahrung, Verlust, Zweifel und dem Blick auf größere Zusammenhänge. Vieles von dem, was ihr beschreibt, ist Realität und genau deshalb darf man es nicht ausblenden.
Und trotzdem bleibe ich bei einem Punkt bewusst stehen: Wenn wir aufhören, an Veränderung zu glauben, geben wir das Einzige aus der Hand, das wir noch beeinflussen können.
Das heißt nicht, Entwicklungen zu beschönigen. Im Gegenteil. Aber ohne diesen Rest an Zuversicht entsteht kein Handeln mehr und genau das wäre der eigentliche Verlust.
Dass ihr euch so ehrlich mit dem Buch auseinandersetzt, bedeutet mir viel. Auch, oder gerade dort, wo wir nicht in allem übereinstimmen.
Danke euch für eure Worte, eure Erfahrung und eure Klarheit.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido, ich habe die ersten 40 Seiten des Buches gelesen und bin begeistert. Ein Blick hinter die Kulisse der Jagd! Fantastisch geschrieben. Ehrlicherweise macht es mich auch sehr betroffen, obwohl man einiges vielleicht schon vermutet hat. Bereits beim Lesen kommt man ins Nachdenken. Ich werde unfassbar viel daraus lernen. Die wunderbaren Bilder mit den Kommentierungen sind sehr berührend. Sie zeigen so eindrucksvoll, was es zu schützen gilt. Es muss dringend ein Umdenken stattfinden. Dein Buch sollte in jedem Bücherschrank stehen, das kann ich jetzt schon sagen. Ich freue mich auf die nächsten Kapitel.
Danke!
Claudia
Liebe Claudia,
vielen Dank für deine Rückmeldung und besonders dafür, dass du schon nach den ersten Seiten schreibst.
Dass dich das Buch nicht nur anspricht, sondern auch ins Nachdenken bringt, ist genau der Punkt. Vieles ist vielleicht im Gefühl schon da, bekommt aber erst beim genaueren Hinschauen eine klare Form.
Wenn daraus Neugier entsteht, weiterzulesen, zu hinterfragen und Zusammenhänge besser zu verstehen, dann erfüllt das Buch genau seinen Zweck.
Danke dir für deine Offenheit und dafür, dass du dich darauf einlässt.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido,
Ich weiß gar nicht, welche Worte ich formulieren soll, um dein Buch nur annähernd angemessen zu würdigen. In jedem Satz lese ich die Worte, die ich täglich immer und immer wieder in Gedanken formuliere, um das zu beschreiben, was du in deinem Buch „Kulturlandschaft“ so vortrefflich auf den Punkt bringst. Ich lese so viele Sätze, die ich selbst erlebt, beobachtet und mir die Erinnerungen wieder vor Augen halten. Du und ich, wir sind in zwei verschiedenen politischen Teilen Deutschlands aufgewachsen, aber die Prägungsphasen ähneln sich so vollkommen. Dies wird möglicherweise nicht mein einziger Kommentar bleiben, da ich das Buch noch nicht ganz durchgelesen habe. Ich brauche immer einen gewissen Abstand vom Alltag, der gerade jetzt im Frühjahr picke packe voll mit Terminen ist. Bücher lesen fällt mir schwer, aber dein Buch hat mich gefesselt, ich möchte stündlich wissen, wie es weiter geht. Du hältst dem Jagdwesen mal so richtig den Spiegel vors Gesicht, vor dessen Antlitz sich diese Gesellschaft einfach nur schämen sollte. Schämen dafür, mit welcher Wehemenz sie sich zu rechtfertigen versucht. Ich kann mir nur wünschen, dass dein Werk an die richtigen „Ohren“ gelangt und es endlich Konsequenzen gibt, dass unsere Natur eine so wichtige Chance bekommt, wieder NATUR sein zu dürfen. Ebenso wünsche ich mir, dass sich unsere heranwachsenden Generationen dein Buch verinnerlichen und sich eine eigene Meinung bilden, losgelöst von ureigenen Prägungen.
Lieber Guido, vielen Dank dafür!!!
Die Haptik, dein Schreibstil, die aufgelockerten Absätze und die angenehme Schriftgröße sind für mich als Seltenbuchleserin sehr entgegenkommend und machen mich nicht müde. Das Papier fühlt sich angenehm weich, aber dennoch stabil an. Und du wirst es nicht glauben und bestimmt sorge ich hier jetzt für ein großes Schmunzeln, aber das Buch riecht auch gut ….
Susanne Großnick
Liebe Susanne,
vielen Dank für deine offenen und sehr persönlichen Worte.
Dass du dich in so vielen Gedanken und Erlebnissen wiederfindest, zeigt, wie viel davon längst da ist,oft nur nicht ausgesprochen oder nicht in einen Zusammenhang gebracht. Genau dort setzt das Buch an.
Besonders freut mich, dass es dich trotz eines vollen Alltags so mitnimmt. Denn genau das ist der Anspruch: nicht nur gelesen zu werden, sondern wirklich dranzubleiben, weiterzudenken und Dinge neu einzuordnen.
Deine klaren Worte zur Jagd zeigen, wie wichtig es ist, Themen nicht länger vorsichtig zu umschreiben, sondern sie auch deutlich zu benennen. Nur so entsteht Bewegung.
Dass du dir Zeit nimmst und vielleicht noch einmal darauf zurückkommst, freut mich sehr.
Und ja, das mit der Haptik und sogar dem „Geruch“ nehme ich mit einem Lächeln. Genau so soll ein Buch auch wirken: nicht nur inhaltlich, sondern als Ganzes.
Danke dir für deine Offenheit und diese starke Rückmeldung.
Herzlichst
Guido
Oliver Goetzl, Tierfilmer:
-Wildes Masuren (1999)
-Kinderstube in Europas Tundra (1999)
-Im Schutzgebiet der unteren Elbtalaue (2000)
-Hornträger – Die Siegertypen Afrikas (2001)
-Die Hyänen vom Mara Fluss (2003)
-Hyänenlady (2003)
-Arktis – Eisbären im Treibhaus (2004)
-Biebrza – Vierspurig durchs Paradies (2004) �
FANTASTIC BOOK: I normally don’t do any advertisements but here the exception is absolutely needed!
„Kulturlandschaft – Die Logik hinter dem Artenverlust“ by Guido Meyer is aMUST READ and an absolute eye-opener!!!
This is a real „independent book“ – no publisher
involved – and it really shows the same criteria as also a good wildlife filmmaker should have: Passion, Patience and Persistence (the famous 3 „P“s).
| just started reading and I’m overwhelmed by its thoroughly researched facts. If you need factand science-based arguments for a discussion about hobbyor trophy hunting, predator & prey relations – especially also about the crucial role of wolves or the nonsense of human wildlife management and hunting you will find them here!
Guido did a fantastic job with collecting all the facts and this book therefore should be a guideline (= „Guidoline“) for politicians and decision makers all over Germany, Europe and probably even worldwide.
On top Guido is also a great wildlife photographer so you will find a lot of awesome wildlife shots in this book. | am very proud that Guido is my friend and that he wrote me some beautiful personal handwritten lines. Thanks matel!!
Dear Oliver,
thank you for these words – they mean a lot, coming from someone who has spent decades observing wildlife with such depth, patience and respect.
Your reference to the “3 P’s” hits the core. Without exactly that – passion, patience and persistence – neither true wildlife filmmaking nor this kind of work would be possible. That you see these qualities reflected in the book is a strong confirmation for me.
What matters most is that discussions shift towards facts, towards ecological realities, and away from narratives that have gone unquestioned for far too long. If the book can contribute to that – in conversations, in decision-making, or even just in individual perspectives – then it has achieved its purpose.
I’m very grateful for your support and for sharing this with your audience.
And I’m proud to call you a friend.
All the best,
Guido
Lieber Guido,
das Buch ist fantastisch 👍🏼
Es sollte zur Pflichtlektüre in Schulen ab der 5. Klasse werden.
Das Buch ist ohne Schnörkel unmissverständlich geschrieben. Es ist emphatisch und durch sehr intensive Recherche genau erklärt, wie und warum Natur besser funktioniert, wenn man sie lässt. 🌱
Es ist kein Buch, welches man „mal so zwischendurch“ lesen sollte. Jedes Wort sollte genau gelesen und verstanden werden, so wie es mit allen Deinen Sinnen entstanden ist.
Es schult inspirierend die Wahrnehmung und lässt dem Leser Raum sich selbst zu hinterfragen und bestenfalls die Denkweise bewusst zu ändern. So wie du dich bewusst mit all den komplexen Themen in der Natur intensiv beschäftigt hast.
Genau so habe ich es mir vorgestellt und genau so halte ich es in den Händen 📗📖🤗♥️
Ganz herzlichen Dank dafür ♥️
Ljiljana Aćimović
Liebe Ljiljana,
vielen Dank für deine klaren und sehr treffenden Worte.
Dass du das Buch nicht als schnelle Lektüre siehst, sondern als etwas, dem man Zeit und Aufmerksamkeit geben sollte, freut mich besonders. Genau dort entsteht der Raum, in dem man beginnt, Dinge wirklich zu hinterfragen und neu einzuordnen.
Der Gedanke, Natur nicht permanent steuern zu wollen, sondern ihre eigenen Prozesse zuzulassen, ist für viele ungewohnt, umso wichtiger ist es, ihn verständlich und nachvollziehbar zu machen.
Wenn das Buch dazu beiträgt, die Wahrnehmung zu schärfen und eigene Denkweisen zu prüfen, dann hat es genau den Zweck erfüllt, den ich mir gewünscht habe.
Danke dir für dein Vertrauen und diese starke Rückmeldung.
Herzlichst
Guido
Von einem Jungjäger der nicht genannt werden möchte, die Veröffentlichung aber erlaubte:
„Ich bin seit einigen Jahren Jäger, und schon lange stehe ich der heutigen Jagd sehr kritisch gegenüber. Ein Freund schenkte mir dein Buch. Es greift nicht pauschal an, sondern spricht Punkte an, die wir im jagdlichen Umfeld oft zu lange ausgeblendet haben. Und ja, das hat durchaus viel mit Prägung zu tun.
Ich habe gelernt zu hegen, zu regulieren und Verantwortung zu übernehmen. Aber viel zu selten habe ich gefragt, ob das System selbst Teil des Problems ist. Genau da wurde mir dieses Buch unbequem.
Vor allem die Gedanken zu Prozessschutz, natürlicher Regulation und Beutegreifern haben mich ins Grübeln gebracht. Ich teile nicht alles, aber ich kann nicht mehr so tun, als gingen mich diese Fragen nichts an.
Deinem Lösungsweg muss jeder zustimmen, dem ernsthaft an Natur gelegen ist. Für mich war dieses Buch kein angenehmes, aber ein wichtiges Buch.“
Sie müssen (noch) nicht alles teilen, was in diesem im wahrsten Sinne des Wortes hervorragenden Buch ge- und beschrieben wird. Aber vielleicht sollten Sie es vor der nächsten Jagdsaison noch einmal lesen, um danach ruhigen Gewissens das Gewehr gegen den Fotoapparat zu tauschen. Fotos, die einzigen Schüsse, die erlaubt sind aus der Sicht der Natur, in der wir nur zu Besuch sind.
Alleine sich Gedanken zu machen, Prozesse zu hinterfragen und seinen Blickwinke zul verschieben ist ein erster Anfang. Mögen viele ihrem Beispiel folgen und damit meine ich nicht nur Jäger. Vielen Dank, dass Sie trotzdem das Buch gelesen haben und ein Statement abgegeben haben. Nicht jeder stellt sich unangenehmen Büchern!
Lieber Guido ,ein ganz kurzes Feedback zu Deinem Buch. Mittlerweile bin ich mitten in Kapitel 7 angelangt. Und noch genauso begeistert ,wie am Anfang. Ich finde soviele meiner Gedanken wieder ,in klare Worte gefasst ,besser benannt , es zeigt mir ,daß ich ganz oft schon richtig lag. Ich werde soviel zum Nachdenken angeregt ,bekomme Erklärungen für bisher nur Gefühltes ! Einfach toll und ich bin dankbar ,noch viel Neues zu lernen und zu lesen.
Der Jagd ziehst Du schonungslos ,aber höflich die Maske herunter – das gefällt mir sehr. Schon jetzt wünschte ich ,daß Buch würde Schul-Lektüre !
Ich schwebe gerade zwischen “ wir sind alle verloren – wer soll DAS wieder geraderichten ?“ und “ es gibt noch Hoffnung“ – denn Du hast Lösungsansätze versprochen ,da komm ich erst noch hin.
Bisher geb ich uneingeschränkt eine 11 von 10 !!!😁 LG Undine
Liebe Undine,
vielen Dank für dein Feedback, gerade auch aus der Mitte des Buches heraus.
Dass du eigene Gedanken darin wiederfindest und gleichzeitig neue Zusammenhänge erkennst, zeigt genau, worum es geht: Gefühltes greifbar zu machen und einzuordnen.
Dein Spannungsfeld zwischen Zweifel und Hoffnung ist absolut nachvollziehbar. Genau dort bewegen wir uns und genau deshalb war es mir wichtig, nicht nur zu benennen, sondern auch Perspektiven aufzuzeigen.
Dass du bis hierhin so dranbleibst, freut mich sehr.
Und die 11 von 10 nehme ich natürlich gern mit einem Lächeln.
Danke dir und weiterhin viel Freude beim Weiterlesen.
Herzlichst
Guido
Riesige Freude beim Blick in den Briefkasten, als ich dein Buch erblickte.
Gänsehaut als ich es endlich in der Hand hielt.
Dann schlug ich es auf und hatte es binnen 2 Tagen durchgelesen…
Und es kommt noch besser, ich lese es direkt nochmal. Kaum zu fassen, dass ich Buchlesefaulpelz das jemals von mir sagen kann.
Es ist beeindruckend mit welcher Professionalität du den anfänglichen Gedanken, das Buch zu schreiben, in die Tat umgesetzt hast.
Wie du mit klarem Blick, allein der Sache wegen, akribisch und immer sachlich, den Traum dieses Buches bis hin zum vollendeten Druck, in Eigenregie verfolgt und realisiert hast.
Bei all den emotionsgeladenen Themen ist das wahrlich nicht einfach!
Es begeistert, mit jeder Zeile wächst der Wille, tiefer in die verschiedenen, thematischen Bereiche einzudringen, zu lernen.
Unglaublich schön aber auch die festgehaltenen Momente, an denen du uns hier teilhaben lässt!
Manche davon durften wir sogar gemeinsam erleben, wofür ich unendlich dankbar bin!
Es lohnt sich zu lesen, ob vom Naturliebhaber, unwissenden Bürger, oder wohlwissenden Jagdausübenden.
Dabei muss man nicht allem zustimmen, vieles aber sieht man nach der Lektüre mit anderen Augen, findet eine sachliche Ebene. Längst überflüssig, um eine konstruktive Diskussion zu ermöglichen.
Letztlich zählt doch der Wille, unserer Nachwelt noch einige, intakte Lebensräume, eben unsere Lebensgrundlage zu hinterlassen.
Danke, mein Freund, für deine mühevolle Arbeit zum Wohle der Natur!
Lieber Marc,
vielen Dank für deine Worte und ganz besonders dafür, dass du dich so intensiv darauf eingelassen hast.
Dass du das Buch nicht nur gelesen, sondern direkt ein zweites Mal in die Hand genommen hast, sagt mehr als jede Bewertung. Genau dort beginnt das eigentliche Verstehen, wenn man tiefer einsteigt und Zusammenhänge noch einmal neu betrachtet.
Unsere gemeinsamen Erlebnisse draußen spielen dabei natürlich eine besondere Rolle. Vieles von dem, was im Buch steht, hat genau dort seinen Ursprung und bekommt durch solche Momente eine ganz eigene Tiefe.
Wichtig ist mir auch dein Punkt: Es geht nicht darum, dass alle zustimmen. Es geht darum, eine sachliche Grundlage zu schaffen, auf der überhaupt wieder sinnvoll diskutiert werden kann.
Danke dir für deinen Blick, deine Unterstützung und unsere gemeinsame Zeit draußen.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido,
dein Einsatz für unseren Artenschutz inspiriert mich nun schon eine ganze Weile und schon bevor ich von deinem Buch erfahren hatte, sagte ich zu mir: „Dieser Mann muss sein Wissen aufschreiben und in die Welt tragen!“
Dieses Buch ist ein „Muss“ für jeden, der die Natur liebt und die Fakten über den Zustand unserer Wälder und unserer Biodiversität wissenschaftlich fundiert und klar verständlich erklärt bekommen möchte!
Ich wünsche mir von Herzen, dass es viele Augen und Herzen öffnet!
Danke Guido! – Ein großartiges Werk! 🌿
Liebe Diana,
vielen Dank für deine Worte und deine langjährige Unterstützung.
Der Gedanke, Wissen nicht nur für sich zu behalten, sondern zugänglich zu machen, war tatsächlich einer der Hauptgründe für dieses Buch. Umso mehr freut es mich, wenn genau das bei dir ankommt.
Wichtig ist mir dabei vor allem eines: verständlich zu bleiben, ohne an Tiefe zu verlieren. Denn nur so entsteht die Grundlage, auf der Menschen sich wirklich mit dem Zustand unserer Natur auseinandersetzen können.
Danke dir fürs Vertrauen, fürs Weitertragen und für deinen klaren Blick.
Herzlichst
Guido
Was´ ein Buch! Was ne‘ Arbeit! Du siehst mich sprachlos. Wieviel Jahre musste ich auf diesen Augenblick warten!
Ich hielt es ja schon immer mit den Maximen und Reflexionen von Goethe aus dem Jahre 1833:
„Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die des Menschen.“
Bald 200 Jahre später, schreiben wir das Jahr 2026 und die Gesellschaft hat immer noch nicht dazugelernt. Viel schlimmer. Die Ökologie hängt am Gängelband der Ökonomie und wird vom Lobbyisten mit Füßen getreten. Das Wort Natur ist fast schon aus dem Wortschatz verdrängt und durch Kulturlandschaft abgelöst worden. Und nun kommst Du und haust ein Buch raus, auf das eigentlich jeder Naturfreund oder Wissbegieriger gewartet hat. Ziehst Lehren aus einem nur noch ökonomisch betrachteten Naturbild und bringst gleichzeitig die Antworten auf die dringendste Fragen unserer Zeit.
Ich behaupte, dass dieses Werk Zeile für Zeile, Bild für Bild, die im Titel enthaltene Logik – auch zum Thema Wolf – beinhaltet und keinen Leser enttäuscht zurücklassen wird. Jung und alt werden ihren Nutzen daraus ziehen, die Natur und ihre komplexen Gesetze besser verstehen und jeder Kritiker wird vom Leser Lügen gestraft werden. Dieses Buch hat tatsächlich einen Ehrenplatz im Bücherregal verdient.
Karlheinz Wolf
Lieber Karlheinz,
vielen Dank für deine kraftvollen Worte.
Das Zitat von Goethe trifft den Kern und zeigt zugleich, wie wenig sich an diesem grundlegenden Verhältnis geändert hat. Der Unterschied ist heute nur, dass wir die Zusammenhänge besser kennen, sie aber dennoch oft ignorieren.
Dein Blick auf das Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie ist entscheidend. Solange Natur überwiegend als Ressource gedacht wird, bleiben viele Entwicklungen zwangsläufig in die falsche Richtung ausgerichtet. Genau deshalb ist es wichtig, diese Logik offenzulegen und zur Diskussion zu stellen.
Dass du im Buch eine nachvollziehbare Linie erkennst, die sich durch alle Themen zieht, bedeutet mir viel. Denn genau diese Zusammenhänge sichtbar zu machen, war der Anspruch.
Danke dir für deine Klarheit, deine Unterstützung und dafür, dass du das Thema so deutlich benennst.
Herzlichst
Guido
Hi Guido,
Ich lese dein Buch gerade etwas langsamer. Es ist wirklich ein Augenöffner – mir wird dabei bewusst, wie viel man einfach akzeptiert, weil es „schon immer so war“ und weil einem oft die Informationen fehlen.
Für mich merke ich im Umkehrschluss: Je mehr Wissen man hat, desto mehr Dinge sieht man, die eigentlich nicht akzeptabel sind. (So geht es mir seit den letzten 13 Jahren auch beim Thema Tierschutz.)
Dieses Wissen ist einerseits ein Fluch, weil vieles davon natürlich belastet. Andererseits ist es auch ein Segen, weil man dadurch überhaupt erst handlungsfähig wird.
Vielen Dank für‘s Augen öffnen
Sabine
Lieber Guido,
viele Worte will ich gar nicht verlieren, es ist bereits soviel geschrieben worden zu deinem großartigen Werk.
Das was ich unbedingt ausdrücken möchte, ist meine absolute Empfehlung, besonders für Naturliebhaber und Jäger.
Ja, richtig gelesen, Jäger. Ich finde für jeden Heger und Pfleger sollte es zur Pflichtlektüre innerhalb der Ausbildung des Jagdscheins werden. Das Warum erschließt sich in meinen Augen für den Lesenden selber.
Hatte ich schon erwähnt, dass ich dein Buch bereits ein zweites Mal lese? Und dass ich ihm nach dem Lesen einen besonderen Platz im Bücherregal geben werde? Neben deiner faktenbasierten aufwändig betriebenen Recherche, den wichtigen Erkenntnissen daraus, den hinterlegten Nachweisen und Dokumenten sowie den großartigen Wildlife Aufnahmen, erscheint mir selbst wissenschaftliche Literatur unterschiedlicher Autoren neben deiner recht blass.
Herzlichen Dank einfach für deine Arbeit, die raus in die Welt sollte, am besten auch in anderen Sprachen.
Mit einer mittlerweile gewissen Ehrfurcht grüßt herzlich,
Petra Muis
Liebe Petra,
vielen Dank für deine klaren und sehr wertschätzenden Worte.
Dass du das Buch ein zweites Mal liest, freut mich besonders. Genau dort entsteht oft ein noch tieferes Verständnis für die Zusammenhänge, weil man Dinge neu einordnet und anders gewichtet.
Dein Hinweis auf die Jägerschaft ist wichtig. Nur wenn alle Seiten bereit sind, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen, kann überhaupt eine fundierte Diskussion entstehen.
Dass du dem Buch einen festen Platz gibst und es gleichzeitig weiterdenkst – bedeutet mir viel.
Danke dir für dein Vertrauen, deine Offenheit und deine Unterstützung.
Herzlichst
Guido
Liebe Sabine,
vielen Dank für deine ehrlichen Worte.
Genau dieses Spannungsfeld, das du beschreibst, ist zentral: Mit wachsendem Wissen wird vieles sichtbarer und damit auch schwerer zu ignorieren. Das kann belastend sein, ist aber gleichzeitig die Voraussetzung dafür, überhaupt bewusst handeln zu können.
„Es war schon immer so“ ist oft weniger eine Erklärung als eine Gewohnheit. Erst wenn man beginnt, das zu hinterfragen, entsteht Bewegung.
Dass du dir Zeit lässt beim Lesen, passt genau zu diesem Prozess.
Danke dir fürs Hinschauen, Weiterdenken und für deine Offenheit.
Herzlichst
Guido
Herzlichen Dank Guido !
Es ist mir eine Ehre das Buch in den Händen zu
halten und es zu lesen .
Ein Buch, das man nicht einfach nur liest, es verändert den Blick auf unsere Landschaft.
Spannend, ehrlich und voller Gedanken, über die man noch lange nachdenkt. Absolute Empfehlung für alle, die Natur wirklich verstehen wollen.
Besonders eindrucksvoll fand ich den Gedanken, dass der Wolf nicht nur als Konflikt gesehen werden darf, sondern auch als Chance, Natur wieder mehr Raum zu geben und natürliche Prozesse endlich wieder zuzulassen.
Vielen herzlichen Dank
Ralf
Und es gibt ihn doch, den Lichtblick am Horizont….
Für mich persönlich schon jetzt das Buchhighlight des Jahres 2026. Lieber Guido, du hast hier etwas ganz Großes geschaffen, ich persönlich kenne nichts Vergleichbares.
Dieses Buch ist ein wertvoller Beitrag für die Zukunft, damit auch kommende Generationen die Natur noch so erleben und spüren können wie wir heute.
Ein Buch das Wissen vermittelt und Lösungen aufzeigt!
Ich wünsche mir, dass dieses Buch sehr viele Menschen erreicht, denn seine Botschaft ist wichtiger denn je.
Liebe Heike,
vielen Dank für deine Worte und diesen Blick nach vorn.
Gerade der Gedanke an kommende Generationen ist ein zentraler Antrieb. Es geht nicht nur darum, den aktuellen Zustand zu beschreiben, sondern Wege aufzuzeigen, wie wir Verantwortung übernehmen können.
Dass du das Buch als Beitrag in genau diesem Sinne siehst, freut mich sehr. Denn Wissen allein reicht nicht entscheidend ist, was wir daraus machen.
Danke dir fürs Lesen, fürs Weiterdenken und fürs Weitertragen.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido,
Was für ein wunderschönes Buch. ich habe es letzte Nacht verschlungen konnte nicht aufhören zu lesen. Ich lege es jedem ans Herz der sich für die Natur interessiert und helfen mag sie jeden Tag ein Stückchen besser zu machen. Dieses so wertvolle Buch sollte auch in Schulen ein Muss sein. Ich werde es in Ehren halten und auch hier bei mir für noch mehr Aufklärung sorgen. Das ich schon soviel von dir lernen durfte ,auch dafür ein großes Dankeschön. Ich wünsche mir von ganzem Herzen das vielen Menschen bewusst ist was wir unserer Natur jeden Tag antun und das es durch dein Buch ein umdenken gibt. Mit besten Grüßen Silke.
Liebe Silke,
vielen Dank für deine Worte und dafür, dass du dich so intensiv darauf eingelassen hast.
Dass dich das Buch so mitnimmt, freut mich sehr. Genau darum geht es: nicht nur zu lesen, sondern sich wirklich damit auseinanderzusetzen und Dinge bewusster wahrzunehmen.
Dein Wunsch nach mehr Aufklärung und Weitergabe trifft den Kern. Veränderung entsteht genau dort im Alltag, im Gespräch und im eigenen Handeln.
Danke dir auch für dein Vertrauen über die Zeit hinweg.
Herzlichst
Guido
Dieses Buch berührt mich besonders, weil ich Guido schon in die Natur begleiten durfte. Schon damals habe ich zu ihm gesagt: „Du musst deine Artikel und Fotos als Buch herausbringen.“ Jetzt, da es vor mir liegt, fühlt es sich genauso richtig an wie erwartet.
Er ist nicht nur ein großartiger Fotograf, sondern jemand, der Wissen mit Ruhe, Leidenschaft und echter Verbundenheit zur Natur vermittelt. Solche Aufnahmen gelingen nur, wenn man sich mit tiefem Verständnis und Respekt in der Natur bewegt.
Das Buch ist spannend und leicht zu lesen und jeder der gern draußen unterwegs ist profitiert davon, versprochen!
iebe Wibke,
vielen Dank für deine Worte und vor allem für die gemeinsame Zeit draußen.
Du hast diesen Weg ja von Anfang an ein Stück mit begleitet. Umso mehr freut es mich, dass sich genau das jetzt im Buch für dich wiederfindet.
Der respektvolle Zugang zur Natur ist dabei kein Stilmittel, sondern Grundlage. Ohne ihn wären weder die Erlebnisse noch die Bilder so möglich gewesen.
Dass du das Buch als zugänglich und gleichzeitig bereichernd beschreibst, bedeutet mir viel. Genau dieser Zugang war mir wichtig.
Danke dir für dein Vertrauen und deine Begleitung.
Herzlichst
Guido
Lieber Guido!
Warum habe ich Dich und Dein Projekt nicht schon viel eher wahrgenommen…???
Sehr gerne komme ich Deiner Frage nach einem Feedback zu Deinem Buch nach!
Ein wesentlicher Gedanke kommt mir dabei in den Sinn, wenn ich sehe, mit welcher Hingabe Du das alles verfolgst:
Deine Haltung ist ein Fels in der Brandung und gleichzeitig auf so wohltuende Art und Weise anders als das, was wir derzeit im Mainstream von Gesellschaft und Politik erleben!
Wer seine Liebe zur Natur immer an einem Nutzwert festmacht, stellt Bedingungen vor echte Verbindung und das gleiche ist, wenn Tiere als „schädlich“ abgestempelt werden, nur weil sie fressen, was sie nun einmal fressen.
Das ist genauso armselig, wie wenn man einem Kind vermittelt, dass man es nur liebhat, wenn es immer aufräumt, gehorcht und gut genug in der Schule ist… (Gerald Hüther lässt grüßen)…
Unsere Mitwelt mit allen ihren Geschöpfen aber verdient, gesehen und geachtet zu werden unabhängig davon, was sie uns „bringt“ oder mutmaßlich „kostet“.
Dies ist für mich der einzige Weg in den Frieden und genau darum geht es auch in Deinem Buch, oder?
Menschen, die es nötig haben, alles und jeden zum „Objekt“ zu degradieren, sind bedauernswert und haben nicht selten in ihrer Kindheit die Erfahrung verinnerlicht, nur zugehörig und etwas wert zu sein, wenn sie passend funktionieren.
Damit nimmt das Elend seinen Lauf, denn wer mit einer solchen Haltung an Macht, Ämter oder eine Waffe kommt, richtet leicht Schaden an.
Kennst Du den Spruch von Luther Standing Bear?
„Schon die alten Dakota waren weise.
Sie wussten, dass das Herz eines Menschen, der sich von der Natur entfremdet, hart wird;
sie wussten, dass mangelnde Ehrfurcht vor allem Lebendigen und allem, was da wächst, bald auch die Ehrfurcht vor dem Menschen absterben lässt.
Deshalb war der Einfluss der Natur, die den jungen Menschen feinfühlig machte, ein wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung.“
(Luther Standing Bear, 1931, zitiert in: Käthe Recheis: Weißt Du, dass die Bäume reden, S. 29)
Wie gut, dass es Menschen gibt, die noch in der Lage sind, mit anderen Augen zu sehen!
Unser Auftrag ist, unsere Mitmenschen und vor allem Kinder zu echten Begegnungen einzuladen und ihnen die Wunder der Natur zu erschließen, ohne dabei einen „Nutzwert“ im Hinterkopf zu haben.
Dies ist auch mein täglich Brot…
Dein Projekt bestärkt mich sehr darin und ich freue mich angesichts der vielen Kommentare auf Deiner Website, damit Teil einer Gemeinschaft zu sein, die genau das auch schon verinnerlicht hat und lebt!
Ich jedenfalls werde Dein Buch weiter empfehlen.
Herzlichen Dank für Deine Arbeit und sehr gerne verfolge ich weiter, was bei Dir los ist, bin allerdings nicht in den (a)sozialen Medien unterwegs. 😉
Mit den besten Grüßen
Meike, Diplom-Biologin
Liebe Meike,
vielen Dank für deine intensive und kluge Rückmeldung.
Deine Worte haben mich besonders gefreut, weil sie sehr deutlich machen, dass es im Kern um weit mehr geht als um einzelne Konflikte, einzelne Tierarten oder einzelne politische Fehlentwicklungen. Es geht um Haltung. Um die Frage, mit welchem inneren Verständnis wir Natur überhaupt noch begegnen.
Genau das, was du beschreibst, ist für mich zentral: In dem Moment, in dem Natur fast nur noch über Nutzen, Verwertbarkeit, Störung oder wirtschaftliche Interessen betrachtet wird, verlieren wir den eigentlichen Bezug. Dann wird aus Mitwelt eine verfügbare Kulisse, aus Lebendigem ein Objekt, aus Beziehung eine Bedingung. Und genau dort beginnt die große Verarmung, nicht nur draußen in der Landschaft, sondern auch im Menschen selbst.
Dass du diesen Zusammenhang so klar benennst, bedeutet mir viel. Denn ja, genau darum geht es auch in meinem Buch: um die Rückgewinnung eines anderen Blicks. Nicht romantisch verklärt, nicht weltfremd, sondern biologisch, ethisch und menschlich zugleich. Natur ist nicht deshalb schützenswert, weil sie uns gefällt oder nützt, sondern weil sie die Grundlage allen Lebens ist und einen Eigenwert besitzt, der sich nicht erst rechtfertigen muss. Auch das Buch macht an vielen Stellen deutlich, dass funktionierende Natur unsere existenzielle Lebensgrundlage ist und dass ihr Schutz nicht nach bloß menschlichen Nutzungsinteressen gesteuert werden darf.
Dein Gedanke zur frühen Prägung trifft dabei einen wunden Punkt. Wer früh lernt, alles nach Leistung, Anpassung oder Verwertbarkeit einzuordnen, wird oft auch später Beziehungen nur unter genau diesen Bedingungen verstehen. Dann ist es nur ein kleiner Schritt, auch Tiere, Wälder und Landschaften nur noch danach zu bewerten, ob sie „passen“, „stören“, Ertrag bringen oder kontrollierbar bleiben. Diese Denkweise richtet enormen Schaden an, gerade dann, wenn sie mit Macht, Deutungshoheit oder Waffen zusammenkommt.
Das Zitat von Luther Standing Bear passt deshalb sehr gut. Es erinnert an etwas, das wir fast vollständig an den Rand gedrängt haben: dass Naturerfahrung nicht bloß Freizeit oder Dekoration ist, sondern ein wesentlicher Teil menschlicher Reifung. Wenn Kinder nicht mehr lernen, Lebendiges um seiner selbst willen wahrzunehmen, dann verlieren sie etwas Grundlegendes. Und mit diesem Verlust wird auch die gesellschaftliche Bereitschaft kleiner, Natur wirklich zu achten.
Umso wertvoller ist deine Arbeit. Menschen und besonders Kinder zu echten Begegnungen einzuladen, ohne dabei sofort an Nutzen, Verwertung oder pädagogische Verzweckung zu denken, ist etwas sehr Kostbares. Genau dort entsteht jene Feinfühligkeit, von der später Wahrnehmung, Respekt und Verantwortung abhängen.
Dass dich mein Projekt darin bestärkt, freut mich sehr. Ebenso dein Hinweis auf die vielen Rückmeldungen. Auch ich empfinde es als etwas Besonderes, darin nicht nur einzelne Stimmen zu sehen, sondern ein wachsendes Bewusstsein, eine Gemeinschaft von Menschen, die genauer hinschauen, sich nicht mehr abspeisen lassen und die Frage nach dem richtigen Umgang mit Natur wieder ernst nehmen.
Danke dir für deine Worte, deine Haltung und deine Bereitschaft, das Buch weiterzutragen.
Mit den besten Grüßen
Guido